Andere Länder, andere Sitten. Und Preise. Denn wie man weiß zahlt man fürs iPhone X, je nachdem wo man sich auf der Erdkugel befindet, einen anderen Preis. Und die Unterschiede haben es ordentlich in sich. Wurde einst der US-Preis ungeachtet des Wechselkurses eins zu eins in Euro umgewandelt, zahlt man nun mehr. Schuld an der Misere ist das Feature-reiche iPhone X.

Bereits lange vorm Release des iPhone X stand fest: es wird teuer. Im Laufe des Sommers tauchten vermehrt Berichte auf wonach das iPhone X erstmals die 1.000 Dollar-Marke überschreiten wird. Grund dafür sind die neuen Features, die teurere Komponenten erforderten. Allen voran das von Samsung gefertigte OLED-Display hob den Stückpreis fürs Jubiläumsmodell deutlich an. Schlussendlich blieb Apple drunter, wenn auch knapp. Auf der Bühne wurde dann enthüllt: fürs 64 GB iPhone X will Apple 999 Dollar, während das Modell mit größerem Speicher für 1.149 Dollar über die Ladentheke geht.

Als dann die Preise für deutsche Kunden feststanden, dürfte so manch einer seine Lesebrille aufgezogen haben. Denn für die 64 GB Version verlangt Apple 1.149 Euro. Wer mehr Speicher benötigt zahlt sogar stolze 1.319 Euro. Wie es scheint gibt es nach oben keine Grenzen mehr. Aber wer denkt, dass er viel zu viel zahlt, sollte einen Blick auf unsere Nachbarn werfen. Ungarische Käufer des neuen iPhone X haben die Wahl zwischen 1.232 Euro (64 GB) und 1.416 Euro (256 GB). Dort dürfte die Entscheidung noch schwerer fallen sich das X zu holen.

Werft einen Blick auf die Infografik, die uns netterweise von kaufDA zur Verfügung gestellt wurde. Dort stehen iPhone X Preise für ausgewählte Länder rund um die Welt. Die Preisspannen sind je nach Region enorm und wie auch schon bei der PISA-Studie befindet sich Deutschland im Mittelfeld. Man zahlt zwar nicht so viel wie die Ungarn, aber auch nicht so wenig wie die Amerikaner. Na, immer noch Lust aufs iPhone X?

Quelle: kaufda.de