Während viele Käufer noch gespannt auf ihr iPhone X warten und sich Vorbesteller weiter gedulden müssen, schauen andere schon in die Kristallkugel. Denn es scheint so gut wie alles zum iPhone X gesagt zu sein. Und so interessiert viel mehr wie Apple es nächstes Jahr angehen wird. Mit dem iPhone X konnte Apple viel Staub aufwirbeln unter den Konkurrenten. Aber da die nicht schlafen, muss Apple schon am nächsten großen Ding arbeiten. Und das kommende iPhone wird groß, darf man aktuellen Berichten glauben.

Das iPhone X wird sich aller Voraussicht nach bis ins nächste Jahr hinein verkaufen. Denn trotz der Präsentation im September erschien es erst Anfang November und auch dann war das Angebot stark eingeschränkt. Wochenlange Wartezeiten sind die Regel und manch einer wird es erst Anfang nächsten Jahres in Händen halten. Während Apple viel unternimmt, um die Versorgungslage zu verbessern, arbeitet der Konzern bereits am nächsten großen Ding. Und damit meinen wir ein iPhone mit noch größerem Display.

Der bekannte und treffsichere Apple Analyst Ming-Chi Kuo veröffentlichte seinen Apple Fahrplan für 2018. Ihm zufolge wird es erneut drei Modelle geben, von denen zwei als Nachfolger des iPhone X gelten. Denkbar wären also ein iPhone X Plus mit stolzem 6,5 Zoll OLED Display, ein kleineres iPhone X Mini mit 5,1 Zoll sowie den Nachfolger des “weniger spannenden” aktuellen iPhone 8. Während die Namen der Geräte zu diesem Zeitpunkt unbekannt sind, scheint sich Kuo bezüglich der Anzahl an Modellen und ihren Bildschirmgrößen sicherer zu sein.

Er wusste aber noch mehr zur Hardware zu berichten. So wird der künftige im iPhone werkelnde Prozessor die 4×4 MIMO Technologie unterstützen, womit deutlich schnellere LTE-Geschwindigkeiten unterstützt werden. Das derzeitige iPhone Line-up unterstützt hingegen die 2×2 MIMO Technologie. Wie hoch der Gewinn an Downloadgeschwindigkeit sein wird, lässt sich noch nicht ausmachen. Geliefert wird die neue Technologie von Intel (XMM 7560) sowie von Qualcomm (SDX 20).

Und erstmals soll eines der drei iPhone Modelle die Nutzung zweier SIM-Karten erlauben. Dank “dual-SIM dual standby” wird das iPhone dann zwei parallele LTE-Verbindungen ermöglichen. Derzeit erlaubt die DSDS-Technik nur jeweils eine Verbindung mit dem LTE-Netzwerk und einer 3G-Verbindung. Wie das Ganze in die Tat umgesetzt wird muss man erst beobachten. Es ist noch ein ganzes Stück hin bis wir interne Dokumente oder gar Bilder zu sehen bekommen. Bis dahin verlassen wir uns auf die am treffsichersten geltenden Analysten.

Bild: macrumors.com