Dem chinesischen Pangu Team ist der iOS 9 Jailbreak gelungen und natürlich teilen die netten Herrschaften das Tool mit der ganzen Welt. Wer Besitzer eines iPad, iPod touch oder iPhone (auch 6s und 6s Plus inbegriffen) ist, kann nun das System knacken und deutlich mehr Zugriffsrechte erlangen. Auch iGadgets, auf denen iOS 9.0.1 oder 9.0.2 läuft, können geknackt werden.

Es ist ein sich regelmäßig wiederholendes Ritual: Apple bringt ein neues iOS raus, welches dann von Jailbreakern geknackt wird, woraufhin Apple ein Update veröffentlicht, das wiederum geknackt wird. Und so weiter und so fort. Schon bei iOS 8.4 hieß es, Apple habe alles dicht gemacht, sodass künftig keine Jailbreaks mehr möglich seien. Diese Aussage wurde Lügen gestraft. Beim aktuellen iOS 9 machte sich daher niemand Sorgen, dass der lieb gewonnene Cydia Store vom Homescreen verschwinden könnte.

iOS 9 Jailbreak

Bereits einen Tag vorm Release von iOS 9 veröffentlichte der YouTuber iH8sn0w ein etwa dreiminütiges Video, in dem er demonstriert wie er die iOS 9 GoldMaster Version geknackt hat. Neben einem neuen Bootloader zeigte er auch den Cydia Store. Damit gab er sich zufrieden, denn veröffentlichen wollte er seinen Jailbreak nicht. Vermutlich auch, um Apple nicht das Schließen der Lücke im allerletzten Moment zu ermöglichen.

Jedenfalls ist nun ein finales und stabiles iOS 9 Jailbreak von Pangu da. Die Software ist selbstverständlich kostenfrei zu haben und ermöglicht gar das Knacken der neuesten Software, nämlich iOS 9.0.2. Auch das neue iPhone 6s lässt sich mit dem Jailbreak bespielen. Das Ganze muss allerdings auf einem Windows Rechner erledigt werden, denn noch fehlt der Mac Installer. Einen genauen Zeitpunkt für den Release des Mac Installer nannte Pangu allerdings nicht.

Damit der Jailbreak problemlos abläuft, solltet Ihr einen Blick auf das Pangu FAQ werfen. Dort wird alles erklärt, darunter auch die Deaktivierung des Passcode oder von “Mein iPhone finden”, damit während der Installation nichts schief geht. Wie immer gilt: Jailbreak auf eigene Gefahr!

Bild: pangu.io