Der Gewinn von Apple wächst und wächst. Fast 17 Milliarden Euro Gewinn konnten allein im letzten Quartal erwirtschaftet werden. Es gibt jedoch Hinweise, die darauf deuten, dass die Spitze des Berges nun erreicht wurde. 

Mittlerweile ist man es gewohnt: Apple meldet in jedem Quartal neue Zahlen und damit neue Rekordgewinne. Dieses mal steht sogar ein Rekordgewinn in den Büchern: Apple hat im vierten Quartal des Jahres 2015 mit einem Gewinn von knapp 17 Milliarden Euro das bisher erfolgreichste Quartal seit Firmengründung verbuchen können. Erfolgsgarant war ist und bleibt wohl das iPhone. Knapp 68 Prozent des Gewinns konnte Apple durch iPhones generieren. Wie so oft hat dieser besondere Segen auch einen Nachteil. Mit allen anderen Bereichen, sprich iPads, dem neuen Apple TV 4, MacBooks und dem Rest des iUniversums konnten somit nur 32 Prozent des Gewinns verbucht werden. Insbesondere die Apple Watch und das iPad, dessen Verkaufszahlen trotz der Einführung des hoch angepriesenen iPad Pro zurückgingen, stellen die großen Sorgenkinder bei Apple dar.

Innovativ sein oder Erwartungen zurückschrauben

Apple CEO Tim Cook hat selbst eingeräumt, dass im aktuellen ersten Quartal des Jahrs 2016 die Gewinnzahlen des iPhone zum ersten Mal zurückgehen werden. Hat Apple die Gewinnmaximierung tatsächlich erreicht? Das Unternehmen selbst setzt auf wachsende Märkte und eine stärkere Mittelschicht in China und Indien. Selbst der Iran mit 80 Millionen Einwohnern könnte nach dem Aufheben der Sanktionen einen interessanten Markt für Apple darstellen. Die Märkte in Europa und den USA scheinen langsam an ihre Grenzen zu stoßen.

Andererseits wird sich Apple langfristig nicht nur auf das iPhone verlassen können. In jedem Fall müssen Innovationen her. Dabei ist fraglich, ob bereits die Grenze des technisch machbaren im Bereich Smartphones schon erreicht wurde, oder eben nicht.

Besser wäre natürlich, wenn nach gefühlt 50 Jahren aus dem Hause Apple wieder eine Erfindung entspringen würde, die die Techwelt in ihren Grundfesten erschüttern würde. So wie einst das iPhone.