Keine Software, nicht mal die von Apple ist vor Bugs und nervigen Fehlern gefeit. Während im Laufe der Jahre iOS immer weiter verfeinert wurde, sorgen gerade die zunehmenden Features für eine höhere Fehleranfälligkeit. Und so überrascht es nicht sonderlich, dass nach einem Update neue Fehler auftauchen, die ihrerseits durch neue Updates ausgemerzt werden. Der aktuelle Bug, der viele iPhone 6s Besitzer beschäftigt, lässt sich glücklicherweise auch ohne Update beheben.

Der aktuelle Bug, der viele Apple User verdutzt zurücklässt, hängt mit der Akkuanzeige des iPhone 6s zusammen. Der Ladestand zeigt ausreichende 40 % an, doch plötzlich Schwarz – das Display verdunkelt sich und das iPhone schaltet sich ab. Dieses Verhalten mag man von älteren iPhones erwarten, deren Akku durch das ständige Aufladen und Verbrauchen in ihrer Gesamtkapazität einbüßen. Doch wieso passiert sowas beim gänzlich neuen iPhone 6s?

Laut Apple besteht das Problem ausschließlich bei der Akkuanzeige und nicht bei der Batterie selbst. Das ist schon mal beruhigend, denn Hardware-Probleme lassen sich generell schwerer und oft nur teurer lösen als Software Bugs. Zwischen dem tatsächlichen Ladestand und dessen Anzeige auf dem Homescreen gibt es also eine nicht unerhebliche Diskrepanz. Das bald erscheinende Update auf iOS 9.3 soll dieses Problem ein für allemal lösen, doch wer nicht solange warten möchte, kann den Bugfix selbst in die Hand nehmen:

Dafür geht ihr in die Einstellungen, dort in den Menüpunkt Allgemein und weiter zu Datum und Uhrzeit, wo ihr schließlich auf “Automatisch einstellen” tippt. Sollte das Problem auch weiterhin nicht gelöst sein, dann müsst ihr entweder auf das Update warten oder ihr besucht den Apple Store eures Vertrauens. Viel Glück!