Es ist soweit: scheinbar ist der erste iPhone 7 Leak geschehen. Auf dem Bild sieht man ein Case und es birgt eine große Überraschung. Der Kopfhöreranschluss fehlt. Klar, darüber wurde die vergangenen Monate spekuliert, doch dass es tatsächlich so kommen wird, wünschen sich wohl die wenigsten. Aber schauen wir uns das Bild mal genauer an und versuchen wir einige Details zu entdecken.

Die ersten Bilder zu einer iPhone 7 Schutzhülle haben es gut sechs Monate vor der eigentlichen Vorstellung des Gerätes ins Netz geschafft. Zum einen erkennt man, dass der Look sich unwesentlich von dem des iPhone 6s unterscheiden wird. Die Dimensionen von 4,7 und 5,5 Zoll werden natürlich beibehalten. Am auffälligsten an den Bildern ist die fehlende Aussparung für den 3,5 Millimeter Klinkenstecker für die Kopfhörer. Es scheint ganz so, als würde Apple tatsächlich auf den Port verzichten und lieber den Lightning Connector zur Musikausgabe nutzen. Die Unterseite präsentiert neben der Öffnung für den Lightning Anschluss auch Aussparungen für zwei Lautsprecher, was das Gerücht vom iPhone 7 mit Stereo Sound bestärkt. Das war’s auch schon mit den Unterschieden zum aktuellen iPhone Line-up.

iPhone 7 Leak Gehäuse 3

Man ist es eigentlich gewohnt, dass Apple alle zwei Jahre das Design des iPhone etwas umgestaltet und genau das hat man lange Zeit vom kommenden iPhone 7 erwartet. Wo sich iPhone 6 und 6s ähneln, hätte das neueste Modell mit auffälligen Designänderungen aufwarten müssen/sollen/können. Aber gut, die Bilder verraten ja auch nicht sonderlich viel und es fehlt etwa die Information, welche Dimensionen das diesjährige Modell haben wird. Durch den Wegfall des Kopfhöreranschlusses beabsichtigt Apple das iPhone 7 noch dünner zu machen – und zwar 6,1 Millimeter dünn. Das iPhone 6s ist derzeit 7,1 mm dünn.

iPhone 7 Leak Gehäuse 2

Die Gerüchteküche geht unterdessen davon aus, dass die rückwärtige Kamera endlich flach im Gehäuse liegt und nicht mehr herausragt. Wie das Gerücht einer Dual-Kamera zur Kameraöffnung des Bildes passt, wird sich noch zeigen müssen. Auch sollen Teile der Antennenstreifen verschwinden, da das Gehäuse an den entsprechenden Stellen mit einem durchlässigeren Metall gefertigt würde.

Die Bilder aus diesem frischen Leak aus China müssen also mit Vorsicht genossen werden. Nicht unbedingt wegen der Herkunft, denn schließlich werden iPhones in Fernost gefertigt und manch ein Arbeiter kommt auf die Idee Schnappschüsse zu machen. Es ist vielmehr der Zeitpunkt, denn aufgrund einer Vorlaufzeit von sechs Monaten kann noch vieles passieren.

Bild: twitter.com/onleaks