Das diesjährige iPhone 7 wird bisherigen Gerüchten zufolge kein großer Wurf, dennoch muss sich der User auf ein paar Neuigkeiten einstellen. Die lieb gewonnenen Kopfhörer etwa werden nicht mehr passen, zumindest nicht ohne Umwege. Und was die optischen Änderungen angeht, werden diese sich auf ein Minimum beschränken. Eine äußerst positive Meldung, man könnte auch Gerücht sagen, hat uns kürzlich erreicht: das iPhone 7 bekommt einen größeren Akku.

Dass das iPhone 7 keinen 3,5 mm Klinkenstecker für Kopfhörer besitzen wird ist hinlänglich bekannt. Für all diejenigen, die weiterhin hoffen, dass hinter dem Gerücht nichts dran sei, folgendes Bild von EarPods mit Lightning Anschluss:

iPhone 7 Lightning EarPods

Apple streicht den Kopfhöreranschluss, um einerseits das iPhone 7 schlanker zu gestalten (1 Millimeter dünner!) und zum anderen um eine bereits genutzte Technologie auszuweiten. Der Lightning Connector dient künftig nicht nur zum Aufladen und zur Übertragung von Daten, sondern liefert über diesen Anschluss auch Musik direkt ins Ohr. Wie man das iPhone 7 gleichzeitig aufladen kann ohne die Musikwiedergabe zu unterbrechen muss sich noch zeigen. Und inwiefern Adapter zum iPhone 7 hinzugelegt werden oder der User dieses zusätzlich kaufen muss, ist ebenfalls noch unklar.

Eine positive Meldung gibt es aber: das iPhone 7 bekommt einen größeren Akku spendiert. Mit einer Kapazität von 1.960 mAh ist es spürbar größer als derjenige des iPhone 6s mit 1.715 mAh. Dies ist nun keine gewaltige Steigerung, dennoch dürften User die aktuell ihren Akku bis zum Limit ausquetschen, ab dem Herbst und mit dem iPhone 7 weniger Kopfschmerzen haben. Dass der Akku vergrößert wird, gilt indes nicht als 100 % sicher. Der bekannte Twitter User OnLeaks behauptet aber, dass es annähernd sicher sei, vor allem da die Quelle eine vertrauenswürdige ist.

Wahrscheinlich verlaufen beide Entwicklungen parallel. Durch den zusätzlichen Platz durch das Weglassen des Kopfhöreranschlusses, gibt es mehr Raum für einen größeren Akku. Apple wurde und wird noch immer dafür kritisiert seine iPhones nicht mit ausreichend Batteriekapazität auszustatten. Vor allem wirft man Apple vor, die Akkulaufzeit zugunsten eines schlanken Designs zu opfern. Nun scheint Apple im Jahr 2016 beides unter einen Hut gebracht zu haben.

Bild: bgr.com