Auf der WWDC Mitte Juni vorgestellt und seit gestern Abend ausgerollt: iOS 10 ist da! Das neueste Betriebssystem aus Cupertino stellt so manches auf den Kopf, ganz wie das iPhone 7 mit dem fehlenden Kopfhöreranschluss. Wir haben uns Apple’s neueste Software angeschaut und zeigen euch die wichtigsten Features. Übrigens scheinen manche iPhones nach dem Update einzufrieren. Wir erklären euch warum und wie ihr das vermeiden könnt.

Mit jedem neuen iOS Update gibt es nicht nur jede Menge neuer Features, sondern auch den einen oder anderen Bug. Wie einige Nutzer im Netz berichten, soll nach dem iOS 10 Update das iPhone einfrieren. Dem geht ein Fehler voraus, wonach das über Wlan runtergeladene Update nicht installiert werden kann. Schließt man das iPhone an den PC, taucht in iTunes eine weitere Fehlermeldung auf: das iPhone muss upgedated oder in die Werkseinstellung versetzt werden. Auch wenn man hier auf Update tippt, ist der Fehler nicht behoben. Apple legt daraufhin nahe, das Update nur über iTunes laufen zu lassen und die Software auf Version 12.5.1 aufzufrischen. Damit sollte das Problem gelöst sein.

Wenden wir uns nun von Problemen ab und werfen wir einen Blick auf die neuen Features. Und von denen gibt es zahlreiche, die auch den bisher gekannten Homescreen, Lockscreen und Kontrollzentrum auf den Kopf stellen. Daneben gibt es eine Reihe von Verbesserungen der hauseigenen Apps wie Health, Maps oder Siri.

Neuer Lockscreen und wie man das iPhone entsperrt

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Einfach das “Raise to Wake” Feature aktivieren und schon verpasst man keine Benachrichtigungen mehr. Der neue Locksreen wird aktiviert, sobald das iPhone in die Hand genommen und die Sensoren die Bewegung erkennen. Verpasste Nachrichten kann man direkt vom Lockscreen heraus beantworten, wenn dank 3D Touch die Nachricht fest gedrückt wird. Neu ist auch wie das iPhone künftig entsperrt wird, da die “Zum Entsperren streichen” Wischgeste fallen gelassen wurde. Ein Wisch von links nach rechts öffnet die Widget-Übersicht, während ein Wisch von rechts nach links die Kamera sofort aktiviert. Deshalb muss man nun den Homebutton antippen, um das iPhone zu entsperren.

Vorinstallierte Apps löschen

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Zum ersten Mal erlaubt Apple die Löschung von vorinstallierten Apps. Endlich, denn wer von uns braucht schon die Aktien App oder den Kompass? Wer mit diesen Apps nichts anzufangen weiß, kann sie künftig löschen. Zugegeben, gelöscht sind die Apps nicht ganz, da sie ja im System integriert sind. Stattdessen verschwinden sie vom Homescreen und es werden lediglich alle Benutzereinstellungen der jeweiligen App entfernt. Dieses Feature dürften die meisten Apple Fans begrüßen.

Benachrichtigungen

Mit Benachrichtigungen kann man in iOS 10 deutlich mehr machen als bisher. Das druckempfindliche 3D Touch Feature zeigt hier seine große Stärke. Wird auf eine eingegangene Textnachricht mit langem und festem Druck getippt, so lässt sich ohne Öffnen von iMessage oder WhatsApp auf diese Nachricht antworten. Das gleiche Prinzip wendet Apple auch auf andere Apps an, was die Bedienung deutlich beschleunigt.

iMessage – Mehr Features und ein eigener App Store

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Die am häufigsten verwendete App im iOS-Universum ist iMessage. Daher hat Apple hier ganz besonders viel Arbeit investiert. Neben einem eigenen iMessage App Store, in dem man Sticker, Apps und Games runterladen kann, machen vor allem ganz praktische Features den Messenger attraktiver. Links können als Vorschau betrachtet werden, während Handgeschriebenes erkannt und in die digitalen Buchstaben übersetzt wird.

Kontrollzentrum und Musiksteuerung

Das neue Kontrollzentrum dürfte künftig öfters besucht werden als bislang. In Kombination mit 3D Touch sind auch hier einige coole Features integriert worden. Je nachdem wie fest man etwa auf das Taschenlampen Icon drückt, desto heller oder dunkler leuchten die LED-Lämpchen auf der Rückseite. Von hier aus lässt sich auch der “Night Shift” genannte Nachtlesemodus aktivieren. Und wer die Musiksteuerung vermisst, einfach nach links wischen und schon erscheinen Wiedergabe, Pause und Vorspulen.

Bild: bgr.com

Wer sich darüber Gedanken macht eine eigene Web- oder Blogseite zu starten, geht meistens davon aus, dass das Aufsetzen einer solchen Seite mit viel Arbeit verbunden ist. Mit so genannten Webseitenersteller geht’s innerhalb weniger Minuten. Um die beste Lösung für sein Vorhaben zu finden, kann man sich alle Webseitenersteller Bewertungen anschauen und erst dann seine Wahl zu treffen.