Apple haut seit gestern Updates fürs iPhone, iPad und iPod als auch fürs Mac und MacBook raus. Viele Änderungen wird man nicht zu Gesicht bekommen, da die Updates vornehmlich Bugfixes und eine bessere Performance mitbringen. Lediglich Besitzer des neuen MacBook Pro Line-up aus dem Herbst 2016 werden davon was merken, denn ein großes Problem wurde gelöst: der übertriebene Akkuschwund.

Zwei Updates stehen derzeit zur Verfügung: iOS 10.2.1 sowie macOS 10.12.3. Falls das Update noch nicht angezeigt wird, dann sollte es in den nächsten Stunden erscheinen. Das iOS Update kann wie gewohnt over the air oder in Verbindung mit iTunes runtergeladen werden. Das iOS Update mit einer Größe von rund 70 Megabyte bringt aber keine sichtbaren Änderungen mit sich. Vielmehr will Apple mit dem Update kleinere Bugs ausräumen, um die allgemeine Performance zu steigern.

Man darf sich aber bei iOS 10.3 auf sichtbare Neuerungen freuen. Die kommende Version befindet sich bereits in fortgeschrittener Betaphase und dürfte einen noch unbekannten “Theatre Mode” mit sich bringen. Unbekannt, weil niemand eine Ahnung hat was das Feature können wird. Erste Vermutungen deuten daraufhin, dass es sich um eine Art “Nicht stören” Modus handelt, bei der möglicherweise Nachrichten und Anrufe durchkommen, aber Töne und Vibrationen abgeschaltet sind. Der Name “Theatre” (engl. für Kino) hat diese Vermutung bestärkt, will doch niemand sich und andere Kinobesucher mit Klingeltönen stören.

Beim Update für Macs und MacBooks gelangen die meisten Neuerungen ebenfalls unbemerkt unter die Haube, denn auch hier geht es um Verbesserung der Systemstabilität sowie Bugfixes. Eines dieser Bugs sorgte dafür, dass der Akku des neuen MacBook Pro unverhältnismäßig stark belastet wurde. Das führte sogar dazu, dass die Review-Seite Consumer Reports eine Kaufempfehlung entzog. Schnell stellte sich heraus, dass eine kleine Einstellung im Safari Browser den Akku stark belastete. Das Update räumt diesen Bug weg und Consumer Reports gab daraufhin eine Kaufempfehlung. Desweiteren behebt macOS 10.12.3 etliche Grafikfehler in neuen sowie alten MacBook Pro Modellen.