Ohne Smartphone kommt heute wohl niemand mehr aus. Emails checken, nach einem Café in der Nähe suchen, die günstigste Tankstelle finden, WhatsApp-Nachrichten versenden, telefonieren – all das geht mit dem Smartphone, aber es ist nicht umsonst. Da lohnt sich ein Vergleich der angebotenen Handytarife.

Was zeichnet gute Handytarife aus

Bei einem guten Tarif kann ohne Begrenzung der Zeit und Netze (Mobil und Festnetz) telefoniert werden. Für das Surfen im Internet gibt es unterschiedliche Gigabyte-Begrenzungen (1 GB, 3 GB, 5 GB oder 10 GB) – je nach Bedarf. Tarife ohne Begrenzung gibt es zwar auch, aber das sind astronomische Summen im Monat (ab 200 Euro). Sofern die Datenmenge überschritten wird, drosselt der Provider die Geschwindigkeit oder lässt ein kostenpflichtiges Aufladen zu. Die Standard-Laufzeit eines Handytarif-Vertrags beträgt 24 Monate. Wenn er nicht gekündigt wird, verlängert er sich automatisch um ein weiteres Jahr. Ganz selten sind kurze Laufzeiten zu günstigen Tarifen bzw. Tarife ohne Vertragslaufzeit. Das sind dann meist Prepaid-Tarife mit aufladbarem Guthaben.

Monatliche Gebühren

Einen Handy-Tarifvertrag ohne Finanzierung eines Geräts gibt es schon sehr günstig ab 7 Euro im Monat. Flatrates sind auch schon ab 9,90 Euro bzw. 19,99 Euro zu haben – je nach Datenvolumen. Alternativ gibt es Minutenpakete für Gelegenheitsnutzer. Aber Achtung, oft handelt es sich bei den monatlichen Gebühren um Lockangebote im ersten Jahr. Ab dem 2. Jahr sind dann die Tarife höher. Daher empfiehlt es sich, die Konditionen genau durchzulesen. Wer ein Smartphone mitfinanzieren möchte, liegt ohne Promotion-Angebote bei über 30 Euro im Monat. Das ist abhängig vom finanzierten Smartphone. Ein Apple iPhone ist natürlich eine eigene Welt und höherwertiger als ein Samsung oder Sony.

Handyvertrag guten Gewissens abschließen

Die Entscheidung ist gefallen, ob ein Handytarifvertrag ohne oder mit Finanzierung eines Geräts sein soll und ob Flatrate oder begrenztes Volumen. Die günstigsten Tarife hat der Handytarif-Vergleich bei einer Laufzeit von 24 Monaten ausgeworfen. So schön so gut. Bei Vertragsabschluss sollte auf jeden Fall eine Erinnerung nach 1,5 Jahren eingerichtet werden. Die Kündigungsfristen betragen normalerweise 3 Monate zum Vertragsende. Daher rechtzeitig vorher erneut die Handytarife vergleichen, um die günstigste Variante zu erhalten. Dann auf jeden Fall den Vertrag kündigen – in der Regel wird der Provider nachverhandeln und versuchen, den Kunden zu halten. Beim Vertragswechsel darauf achten, ob für die Rufnummer-Mitnahme ein gesonderter Betrag verlangt wird. Noch ein Tipp für Handytarifverträge mit begrenztem Datenvolumen: Immer die Telefonrechnung überprüfen. Es gibt Abo-Kostenfallen, die sich ganz leicht auf die Rechnung schleichen. Diese dann sofort kündigen – sie sind sie bei den Providern schon bekannt. Durch Vorsicht und Kontrolle lässt sich auch bei Handytarifen viel Geld sparen.