Mark Cuban, einer der bekanntesten Milliardäre auf unserem Planeten, hat sich in einem Podcast gegenüber der Bitcoin-Preisentwicklung zu Wort gemeldet. Denn wie es in absehbarer Zeit weitergehen wird, darüber gibt es viele Diskussionen. Ein Teil der Analysten wie Experten ist überzeugt, dass das Bitcoin Halving einen neuen Höhenflug mit Allzeithoch auslöst – es gibt aber auch Kritiker, die glauben, dass es in die andere Richtung gehen wird. Spekuliert man bereits über Bitcoin Future, so sollte man sich zwar mit Prognosen befassen, diese aber nie als Garantie verstehen.

Hat Cuban seine Meinung gegenüber dem Bitcoin geändert?

Investor und Milliardär Mark Cuban hat für Aufsehen gesorgt, als er behauptete, der Wert des Bitcoin sei geringer als jener von Bananen. Nun wurde er von Anthony Pompliano, einem bekannten Bitcoin-Fan, in einem Podcast zu unterschiedlichen Finanzthemen gefragt – unter anderem lenkte Pompliano das Gespräch in Richtung Bitcoin.

„Der Bitcoin muss so einfach zu bedienen sein, dass er sich zu einem richtigen Kinderspiel entwickelt. Das heißt, der Bitcoin muss reibungslos und für alle Menschen verständlich sein. Erst dann kann man wirklich sagen, es handelt sich um eine Alternative zu Gold“, so Cuban.

Das mag zumindest auf den ersten Blick versöhnlicher als der Vergleich mit den Bananen wirken. Hat Cuban etwa seine Meinung gegenüber dem Bitcoin geändert? „Auch wenn die Blockchain eine großartige Gelegenheit sein mag, so hat man in Wirklich aber noch nie eine Blockchain-Anwendung zu Gesicht bekommen. Und am Ende gibt es viele Unsicherheiten bei den unterschiedlichen Arten von Kryptowährungen. Am Ende sind es Dinge, die mehr Verwirrung stiften als Vertrauen aufbauen“, so Cuban. „Wenn am Ende alles schief geht, weil wir Unmengen an Geld drucken und es globale Auswirkungen gibt, dann wird der Bitcoin etwas zu tun haben. Und wenn wir das nicht machen, dann wird der Bitcoin keine Aufgabe haben. Er wird nichts zu tun haben. Gar nichts“, so Cuban.

„Es geht noch einmal nach unten“

„In den nächsten drei bis fünf Jahren wird sich der Markt an jenem Punkt befinden, wo er sich vor der Krise befunden hat und die Kurse werden weiter nach oben steigen. Doch man weiß nicht, wie hoch die Kurse wirklich klettern werden. Ich glaube, es wird übrigens noch einmal nach unten gehen, bevor es wieder bergauf geht“, so Cuban auf die Frage, wie er die Aktienmärkte einschätzt. Auch hier scheint Cuban kritisch zu bleiben.

Fakt ist: Auch wenn Covid-19 die Aktienmärkte infiziert hat, so wird es wieder bessere Zeiten geben – am Ende ist es nur dann ein Verlust, wenn im Zuge der Talfahrt verkauft wird. Vor allem dann, wenn man monatlich in einen börsengehandelten Indexfonds investiert, sollte man geduldig sein und keinesfalls verkaufen, sondern weiterhin (zu günstigen Preisen) einkaufen.

Überspringt der Bitcoin jetzt die 20.000 US Dollar-Hürde?

bitcoin futuristisch

Der Bitcoin lag zu Beginn des Jahres 2020 noch bei über 10.000 US Dollar. Doch Covid-19 hat auch den Kryptomarkt auf eine Talfahrt geschickt – auf einmal lag der Bitcoin unter der 4.000 US Dollar-Grenze. Doch die Mutter aller Kryptowährungen konnte sich innerhalb weniger Wochen wieder erholen – Anfang Mai übersprang der Bitcoin bereits die 9.000 US Dollar-Grenze. Vermutlich auch deshalb, weil es immer mehr Menschen gibt, die Angst haben, den idealen Zeitpunkt zu verpassen und jetzt investieren – also für eine höhere Nachfrage sorgen. Denn das Bitcoin Halving, das im Mai erwartet wird, könnte einen neuen Höhenflug – inklusive Allzeithoch – bedeuten.

2017 stellte der Bitcoin den bislang nicht mehr erreichten Rekord auf – damals lag der Preis knapp unter 20.000 US Dollar. 2018 folgte der Absturz: Zunächst rutschte der Bitcoin in Richtung 10.000 US Dollar-Grenze, gegen Ende des Jahres 2018 lag man bei 3.000 US Dollar.

Kommt es tatsächlich zum Höhenflug inklusive Allzeithoch, so scheint ein neuerlicher Absturz bereits so gut wie fix. Letztlich geht es nur um die Frage, zu welchem Zeitpunkt. Das heißt, wer in Bitcoin investiert, sollte vorsichtig sein – es geht nicht stets nach oben, sondern auch immer wieder steil nach unten.

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