Apple hat endlich die ersten Macs mit Apple Silicon vorgestellt: Das neue MacBook Air und das 13 Zoll MacBook Pro kommen ab sofort mit Apples hauseigenem M1 SoC (System on a Chip), der strukturell stark auf dem in iPhone und iPad verwendeten A14 Prozessor basiert. Erste Benchmarks zeigen bereits, dass der M1 ein echter Performer ist. Doch für viele Alltagsnutzer stellt sich die Frage: Welche Apps und Programme werden von den neuen CPUs wirklich profitieren? Und wird der Mac jetzt mehr Software erhalten?

Hauseigene Apps werden profitieren

Zunächst einmal werden selbstverständlich vor allem Apples hauseigene Programme deutlich von den neuen Prozessoren profitieren. Ganz egal, ob man mit iCal einen Termin checkt, sich im Notizen-Programm eine Einkaufsliste erstellt oder mit Pages eine lange Arbeit für die Uni verfasst: Apples selbst geschriebene Software ist bereits zum Start der neuen MacBooks perfekt auf die neue Prozessor-Architektur zugeschnitten.

Ganz ähnlich sieht es aus, wenn man gerne im Internet surft oder spielt. Da Safari bereits jetzt perfekt mit dem M1 Chip harmoniert, laufen alle Webseiten darauf perfekt. Das ist besonders dann schön, wenn Nutzer gerne Browser-Spiele wie Anno oder auch Glücksspiele bei Anbietern wie LeoVegas mobile Slots spielen. Diese wurden in den letzten Jahren immer beliebter und werden daher auch vermehrt für die verschiedenen Geräte optimiert. Ob Barbarin Jury, Rich Wilde and the Tome of Madness oder Centre Court – alle Slots und ähnlichen Games, die direkt im Browser laufen, sind auf Safari dank der Power des M1 auf den neuen Geräten sogar noch besser als vorher.

Auch viele weitere Programme werden direkt zum Start auf den neuen CPUs noch besser laufen. Denn Apple hat immerhin vorgesorgt: Zwar müssen Entwickler ihre Apps für Apple Silicon anpassen, damit diese nativ lauffähig sind. Doch wie bereits bei der Umstellung von Power PC auf Intel, stellt Apple Nutzern mit Rosetta einen Recompiler zur Verfügung, der x86 Software sofort lauffähig macht. Und auch das ist natürlich nur eine Übergangslösung: Denn ab nächstem Jahre sollten so gut wie alle Programme dann nativ auf Apple Silicon laufen. Und die Performance absolut aller Apps sich dadurch stark verbessern.

Gibt es auch Verlierer?

Einige Verlierer gibt es dabei allerdings auch: Software, die bereits seit Jahren nicht mehr für aktuelle Betriebssysteme optimiert wurde und deren Entwickler auch kein Interesse mehr daran haben, weitere Arbeit in die Kompatibilität zu stecken. Denn irgendwann wird Apple auch die Rosetta-Übergangslösung deaktivieren und nativen Support erwarten. Das ist für all diejenigen Nutzer schade, die „Vintage-Programme“ für ihren täglichen Workflow benötigen; eine derartige Entwicklung lässt sich aber schlicht nicht aufhalten.

Fazit

Die neuen MacBooks mit M1 Chip sind da und viele Programme und Apps werden davon profitieren: Ob es Apples hauseigene Anwendungen sind, Programme und Spiele im Browser oder bald auch anspruchsvolle Software wie Photoshop, die dank M1 mit noch mehr Power arbeiten kann – außer einer Handvoll Nischen-Apps werden letztlich alle Apps  vom Übergang zu Apple Silicon profitieren. Das sind gute Nachrichten für Nutzer. Denn schon seit längerer Zeit war das Verhältnis aus Leistung und Energiehunger der Intel-CPUs gerade für mobile User nicht mehr sehr vorteilhaft. Jetzt kommt endlich der Übergang zu Apples hauseigenen Chips – und dadurch mehr Produktivität und Akkuleistung.

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