Jüngst gerieten bereits Insiderinformationen in die Gerüchteküche, die ein angeblich aufgetauchtes, unbekanntes Produktionsproblem beinhalten. Aufgrund dessen rechnete man bereits mit einer Verzögerung der Markteinführung des Apple iPad um bis zu einen Monat. Neueste Details widerlegen eine entsprechende Verzögerung. Alles Weitere in diesem Artikel.
Gegenüber Examiner.com erwähnte ein Apple-Manager aus Southern California, der natürlich nicht genannt werden möchte, dass Apple-Store-Mitarbeiter am 10. März erstmals das Apple iPad zu Gesicht bekommen werden. Dies beruht letztlich darauf, dass Apple-Mitarbeiter bestens auf Kundenberatungen vorbereitet werden sollen.
Entgegen bisheriger Gerüchte, dass sich die iPad-Markteinführung verzögern könnte, wird das iPad wie geplant Ende März in den Läden und Apple Stores stehen. Der 26. März 2010 soll nach Angaben des Apple-Managers der iPad-Tag werden. Die UMTS-Version wird, wie angekündigt, nicht vor April oder Mai 2010 erhältlich sein. Insbesondere in den USA wird Apple deswegen die Werbetrommel rühren, dabei aber den Fokus auf die E-Book-Funktionalität legen. In Deutschland zieht sich, wie wir wissen, der iBook-Store noch einige Zeit hin. All diejenigen mit Ambitionen zum Camping vor dem Apple Store zwecks iPad-Launch sollen angeblich ein "special gift" erhalten.
Diese Nachricht steht nun konträr gegenüber Berichten jüngster Zeit, die eine Verzögerung der Markteinführung prophezeiten. Bleibt nur Abwarten und Tee trinken.
Steve Jobs enthüllte das Apple iPad im Januar und versprach, dass das iPad mit Wifi in 60 Tagen auf den Markt kommen wird - mit anderen Worten Ende März. Neueste Informationen prophezeien eine Lieferverzögerung. Näheres in diesem Artikel.
In den letzten Jahren blieb Apple oftmals nicht von Lieferschwierigkeiten und -verzögerungen verschont. Selbiges soll nach Informationen von Peter Misek, seines Zeichen Analyst bei Canaccord Adams, auch dem Apple iPad blühen.
Demnach führe ein bisher unbekanntes Produktionsproblem bei Zulieferer Hon Hai Precision dazu, dass nur ungefähr 300.000 Exemplare im Monat März verfügbar sein werden. Frühestens im April rechnet Apple damit eine Anzahl von 800.000 Geräten produziert zu haben.
Apple hat nun zwei Möglichkeiten, entweder die Markteinführung wird auf ein Land beschränkt, genauso gut kann Apple diese um einen Monat verzögern.
Das Apple iPad sorgt seit der Enthüllung am vergangenen Mittwoch für jede Menge Medienrummel. Während die eine Partei unbedingt ein iPad nach Launch im März/Juni haben möchte, lästert die andere munter über die schlechten Aspekte.
Vorneweg dessen Vermutungen beruhen auf Schätzungen!
Analyst Brian Marshall von Broadpoint Amtech beschäftigte sich derweil mit der Berechnung der voraussichtlichen Gewinnmarge. Apple verkauft das iPad in den USA ab 499 US-Dollar. Die Produktionskosten für das preisgünstigste Modell ohne UMTS belaufen sich nach seinen Berechnungen auf 270,50 US-Dollar, zu diesen müssen noch rund 20 US-Dollar Wartungskosten innerhalb der Garantiezeit mit einberechnet werden. Ohne Vertriebs- und Entwicklungskosten mit einzubeziehen ergibt sich eine Gewinnmarge von 42,9 Prozent. Apple erzielt auf diese Weise einen sehenswerten Gewinn von 208 US-Dollar pro 499-Dollar-iPad.
Wie nicht anders zu erwarten war, ist das 9,7-Zoll IPS-LCD-Display mit 100 US-Dollar die teuerste Komponente. Dahinter ordnen sich Flash-Speicher und Aluminiumgehäuse für jeweils 25 US-Dollar und 15 US-Dollar für den Apple A4-Prozessor ein. Was dagegen nicht sonderlich verwunderlich ist, dass Apple sich die UMTS-Komponente teuer bezahlen lässt. 16 US-Dollar kostet die UMTS-Komponente, der Preisaufschlag liegt allerdings bei dreisten 130 US-Dollar. Womit sich hier eine Gewinnmarge von sagenhaften 52 Prozent ergibt. Wenn das Mal kein lukratives Geschäft für Apple ist.
Ein weiteres Beispiel: Das iPad mit 32 GB und WLAN kostet 599 US-Dollar, verursacht "nur" Produktionskosten von 316 US-Dollar. Das baugleiche UMTS-Modell kostet 729 US-Dollar, verursacht jedoch nur minimal mehr Produktionskosten, nämlich 332 US-Dollar. Hier zeigt sich ein ordentlicher Gewinn von fast 400 US-Dollar beim UMTS-Modell.
Insbesondere hierzulande rechnet man mit einer 1:1-Umrechnung der Dollar-Preise in Euro-Preise. Wodurch Apple in Europa nochmals saftig oben drauf verdient. Marshall geht davon aus, dass rund 7 Millionen iPads im Jahr 2010 verkauft werden. Ezra Gottheil, seines Zeichen Analyst, spricht dafür als kleinen Trost von einem relativ großen Korridor für Preissenkungen. Sollte die Konkurrenz Druck machen, so kann Apple die ohnehin aggressive Preisstruktur nochmals zuspitzen, sodass der Kunde die Qual der Wahl zwischen Netbook und Apple iPad hat.
Genaue Angaben zu den verbauten Hardware-Komponenten kann man erst nach Launch machen. Offensichtlich ist jedoch, dass Apple eine sehr hohe Gewinnmarge beim Apple iPad anstrebt und auch verzeichnet.
Apple erfüllte vergangenen Mittwoch mit dem Apple iPad im Prinzip die Grunderwartungen an einen Tablet Mac, die bereits seit Monaten bestanden. Einige Insider gingen davon aus, dass Apple zwei verschiedene Tablet Mac enthüllen würde, die sich in erster Linie durch ihr verbautes Display unterscheiden.
Zu dieser Annahme passend, berichtet TechCrunch derzeit aus zweiter Hand, dass Apple bereits seit einiger Zeit still und heimlich an einem weiteren Tablet-Produkt arbeitet. Es soll sich angeblich um einen Tablet Mac handeln, der vielmehr einem Mac, als einem iPhone gleicht. So soll ein Display mit 15,4 Zoll Diagonale, das bisher im MacBook Pro verbaut wird, in diesem zweiten Tablet Mac verbaut werden. Neben dem deutlich größeren Display soll zudem eine modifizierte Version des Mac OS X arbeiten. Nachdem das iPad viel Kritik bezüglich der Funktionen und Einsatzmöglichkeiten einstecken musste, dürfte ein solcher Tablet Mac komplett andere Nutzungsmöglichkeiten einräumen. Auch in puncto iLife als Killer-App eines Tablet Mac.
Steve Jobs hat in den vergangenen Monaten sicherlich eine Vielzahl von Prototypen vor sich gehabt, die niemals das Licht der Öffentlichkeit erblickten, aber dennoch interessanter Natur gewesen sein dürften. Mit Blick auf die WWDC 2010 könnten die Gerüchte um ein deutlich größeres Tablet-Mac-Modell, das dann vielleicht den Namen iSlate tragen könnte, an Bedeutung gewinnen. In den vergangenen Jahren enthüllte Apple immer eine neue iPhone-Generation, womit auch in diesem Jahr zu rechnen ist. Neben dem iPhone ist die WWDC allerdings in erster Linie eine Entwicklerkonferenz, die vor zwei Jahren überraschend unter anderem einen ersten Blick auf Snow Leopard gewährte. Unter Umständen könnte selbiges auch mit dem Nachfolger von Snow Leopard geschehen. Wenn Mac OS X 10.7 offensichtliche Multi-Touch-Komponenten enthält, dürfte klar sein, dass Apple mit Mac OS X in Zukunft noch mehr vor hat. Auch denkbar wäre da ein iMac mit Touchscreen-Display.
Wenn ein Tablet Mac in dieser Form auf den Markt kommen sollte, dann ist mit Anschaffungskosten zu rechnen, die jenseits der 1.000 US-Dollar sind. Dafür könnte dieser Tablet Mac sowohl Laptop als auch Desktop ersetzen, da das leicht modifizierte Mac OS X alle bekannten Mac-Applikationen unterstützt. Alle vorhandenen Accessories für das iPad wären natürlich kompatibel zu seinem großen Bruder, wie immer gegen Aufpreis.
Sehr interessant ist die Tatsache, dass Apple sich in den letzten Jahren eine Vielzahl von Patenten sicherte, die allesamt den Trend in Richtung “Touchscreen-Computing“ (zu deutsch: Touchscreen-Bedienung) zeigten. Das iSlate, wir nennen dieses mögliche Produkt vorerst so, könnte ein interessantes Produkt zwischen einem traditionellen Laptop und der neuen Art von mobilen Geräten sein. Da rücken Szenarien wie in Minority Report, Star Trek oder auch Star Wars immer näher. Sozusagen Touchscreen-Computer die in Zukunft die traditionellen Produkte verdrängen werden. Das sei aber nur als kleiner Abzweig gesagt.
Wenn die Rede von über 1.000 US-Dollar ist, dann ist die Frage hinsichtlich der verbauten Hardware umso interessanter. Man geht davon aus, dass hier im Gegensatz zum iPad ein Intel-Prozessor werkeln wird. Die verbaute Hardware ist definitiv leistungshungriger, weshalb im Gegenzug die Akku-Laufzeit auf nur noch über 5 Stunden reduziert wird. Apple verfolgt mittlerweile seit längerem den Trend von festverbauten Akkus, die in den MacBooks ein deutlich längeres Durchhaltevermögen versprechen. Die Erfahrungen in diesem Bereich kamen bereits dem iPad zu Gute und dürften dem iSlate sicherlich ebenso hilfreich zur Seite stehen.
Ganz großes Fragezeichen muss man nun hinter die Produktplazierung setzen. Bisher ist das MacBook Air eigentlich der Inbegriff eines mobilen Macs. Der Öffentlichkeit als dünnstes Notebook der Welt vorgestellt, stellte sich doch heraus, dass es aufgrund fehlender Leistung und fehlender Anschlussmöglichkeiten nur bedingt einsetzbar ist. Das iSlate würde dem MacBook Air in die Quere kommen.
Weiteres Problem ist, dass viele Mac-Applikationen grundlegend neuprogrammiert werden müssen. Diese müssen immerhin gewohnt intuitiv auf dem iSlate bedient werden können, ohne das sich der Nutzer durch Schachtelmenüs quälen muss. Insbesondere Mac-Entwickler erhalten dann eine neue Aufgabe, die nochmals einen neuen Markt schaffen dürfte. Sozusagen ein spezieller Tablet-Mac-App-Store, indem Premium-Apps erworben werden können.
Es ist doch sehr spannend zu sehen, dass kurz nach der iPad-Enthüllung die Gerüchte der letzten Monate und Wochen zunehmend brisanter werden. Von Premium-Apps sprach man bereits vor Monaten, die ab 10 US-Dollar angeboten werden sollen. Über das Betriebssystem des Tablet Mac war man sich von Anfang an nicht einig. Die eine Seite ging von einem modifizierten iPhone OS aus und die andere von einem modifizierten Mac OS X. Letztlich bisher auch unkommentiert blieb die Namensgebung des am Mittwoch enthüllten "Apple iPad". Eigentlich waren die Indizien klar auf Seiten des Namen "Apple iSlate". Die kommenden Monate bis zur WWDC werden auf jeden Fall sehr spannend.
Wer sich das Video der Keynote genauer ansieht, der könnte auf die Idee kommen, dass Steve Jobs iPad bereits eine integrierte iSight Kamera hatte.
Neben diesem Indiz gibt es weitere Anzeichen, die eine iSight in dem iPad vermuten lassen. So wurden in dem neuen iPhone OS 3.2 Beta SDK bereits APIs gefunden, die mit einer iSight kommunizieren können. Auch der SDK Simulator des iPads spricht diese API an. Dies könnte implizieren, dass nicht nur das iPad eine iSight spendiert bekommt, sondern eventuell auch die nächste iPhone Generation.
Ob das iPad mit integrierter iSight Kamera noch in der ersten Version kommen wird, ist unklar. Vielleicht haben wir Glück und Apple wird kurz vor Auslieferungsbeginn noch eine Pressemeldung bringen, in welcher verkündet wird, dass das iPad eine iSight spendiert bekommt. Wünschenswert wäre es - zumal die fehlende iSight viele iPad-Kritiker auf den Plan gerufen hat.
Wer sich das Video der Keynote selbst im Detail ansehen möchte, der sollte sich die Stelle rund um die 9. Minute im Zeitraffer ansehen. Dort kann man einen "grauen Punkt" erkennen, der sehr zentriert an der Oberseite des iPads platziert ist.
Adobe Flash Player nicht installiert oder älter als 9.0.115!
Im kürzlich enthüllten Apple iPad werkelt, wie im Vorfeld bereits erwartet, der hauseigene Apple A4-Prozessor. Die eigene Chipfertigung kaufte man sich im Jahr 2008 mit P.A. Semi ins Unternehmen ein. Der eigene Chip ist Symbol einer gewissen Unabhängigkeit und Kontrolle, die man zum eigenen Vorteil ausnutzen möchte. Größte Herausforderung für Apple dürfte dabei sein, mit der Konkurrenz Schritt zu halten. Die Konkurrenz schläft nicht, wie zum Beispiel Intel mit dem Intel Atom Prozessor oder Marvell mit modifizierten ARM-Prozessoren.
Der A4 taktet nach Angaben von Steve Jobs mit 1 GHz und ist in der Lage 720p-HD-Material wiederzugeben. Eine hohe Leistungseffizienz begünstigt darüber hinaus das Durchhaltevermögen, nach eigenen Angaben sind zu 10 Stunden Akku-Laufzeit möglich. Detaillierte Informationen liegen bisher nicht vor. Insider und Analysten sind sich indes einig, dass der A4 auf dem ARM-Prozessor basiert.
Das iPad teilt mit dem iPhone eine Vielzahl von sowohl äußerlichen als auch inneren Merkmalen bzw. Charakteristika. Ein A4 Prozessor ist leistungsstark und bleibt dabei leistungseffizient. Das Verhältnis von Leistung/Effizienz ist Apple sehr wichtig. Bereits im iPhone werkelt derzeit ein ARM-Prozessor von Samsung, der nach den obigen Kriterien ausgewählt wurde.
Nathan Brookwood, seines Zeichen Analyst bei Insight 64, rechnet mit einem Einsatz im zukünftigen iPhone. Der A4 ist für portable Produkte konzipiert, basiert überdies ebenso auf der ARM-Technologie. Deshalb ist dieser wohl mit Abstand der interessanteste Kandidat für die nächste iPhone-Generation.
„Es besteht kein Grund, weshalb ein solcher Chip, nicht auch im iPhone verbaut werden sollte.“, so Brookwood
Apples Prozessor macht bisher eine sehr gute Figur, was Geschwindigkeit und Leistung angeht. Anwendungen öffnen sich augenblicklich, zudem funktioniert der Wechsel in den Landscape-Modus ohne Verzögerung in Sekunden. Zumindest ließ sich das aus ersten Hand-Ons und der Keynote am vergangenen Mittwoch herauslesen. Detaillierte Praxiserfahrungen können erst nach Launch folgen. Im iPhone könnt der A4 in einer abgeschwächten Form verbaut werden, die dennoch einen deutlichen Leistungssprung gegenüber den Vorgängermodellen mitbringen und dank Untertaktung nochmals das Durchhaltevermögen ausweiten würde.
Ob Apple den A4 in die kommenden iPhone-Generation verbauen wird, muss sich wohl wie üblich zur WWDC 10 im Juni zeigen. Seit 2007 aktualisierte Apple jedes Jahr das iPhone, angefangen beim iPhone 1G, iPhone 3G und aktuell dem iPhone 3GS. Bleibt nur noch, abwarten und Tee trinken.
Nachdem sich viele nun vom Endorphin-Kater der iPad-Vorstellung erholt haben, ist wohl alles was bleibt ein bitterer Nachgeschmack im Mund und die Hoffnung auf eine Überarbeitung der iPad Software in den nächsten zwei Monaten.
Man tut sich einfach schwer das Gerät in eine Schublade zu stecken - nicht wegen seiner Größe oder Dicke, sondern vielmehr aufgrund der Funktionen, die es nicht beherrscht. Es ist nicht leicht das Gerät zu positionieren, wie Steve Jobs es auf der Keynote versuchte. Ist es nun ein großer iPod touch auf Speed (mit optionaler 3G-Funktion) oder doch ein abgespecktes MacBook Air ohne Tastatur?
Adobe hat sich in den letzten Tagen dem iPad angenommen und sich trotz der bestehenden Funktionen, die auf Adobe-Technologien zurückgreifen (PDF und ePub), Apples Vorgehen kritisiert. Auch wenn Flash die Lüfter der meisten Rechner auf Hochtouren bringt, konnte sich bis jetzt noch keine Technologie anschicken, Flash vom Thron zu stoßen, auf dem es nun schon seit über 10 Jahren seine feste Position hat.
YouTube hat nun begonnen bei seinen Onlinevideos auf die Kombination aus HTML 5 und H.264 zu setzen und auch Microsoft versucht mit seiner eigenen Technologie namens "Silverlight" ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Flash findet man immernoch auf weit über 97% aller PCs und Macs und machen beliebte Online-Anwendungen wie Hulu oder die unzähligen Facebook-Spiele überhaupt erst möglich. Auf dem iPhone konnten sich Webseitenbetreiber bis jetzt mit einem kleinen Workaround helfen - einfach eine App programmieren, die Inhalte auf andere Weise präsentiert. Gerade die YouTube-App veranschaulicht diese Vorgehensweise seit der iPhone-Vorstellung.
Doch Irgendjemand muss wohl Apple nachträglich auf dem Umstand aufmerksam gemacht haben, dass im Vorstellungsvideo die Seite der New York Times Flash-Inhalte angezeigt werden, denn im Laufe des Tages wurde das Video auf der Apple-Webseite geändert:
Eine interessante Entwicklung, wählte Steve Jobs bei der Produktpräsentation doch absichtlich die Webseite der New York Times, wo man sehr viele blaue Legosteinchen finden konnte, die auf fehlende Plugins hinweisen sollen. Gerade wer Steve Jobs perfide Perfektionssucht kennt, weiss dass die Präsentationen Monate im Voraus geplant werden und besagte Webseite nicht ohne Grund ausgewählt wurde.
Man sollte sich daher nicht fragen warum Flash nicht unterstützt wird, sondern eher warum Apple so eindeutig auf die fehlende Flash-Unterstützung hinweist.
Ich vermute, dass die nächsten Wochen bis zur Vorstellung noch sehr spannend werden, denn irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, auf dem iPad-Event nur die halbe Wahrheit gehört zu haben!
Was meint Ihr - hat Apple noch ein Ass im Ärmel? Ich verweise hierzu auch auf die Umfrage, die im rechten Teil von Sevenmac auf Eure rege Teilnahme wartet.
Langsam trudeln die ersten kritischen, sehr negativen Pressestimmen ein. Weitgehend wird der gebotene Funktionsumfang bemängelt, so auch bei Mashable. Wir verfassten dazu jüngst ebenso einen Artikel. Heute wollen wir kurz auf Basis von Mashable erläutern, was das iPad vermissen lässt:
Kein Multi-Tasking
Auf dem Apple iPad läuft das iPhone OS 3.2, das bedeutet im Umkehrschluss, dass derzeit nur jeweils eine Anwendung gleichzeitig ausgeführt werden kann. Trost spendet letztlich die Tatsache, dass Apple in einer kommenden Version des iPhone OS, vermutlich 4.0, die fehlende Funktionalität nachrüsten wird. Ohne Multi-Tasking kann das Apple iPad nur in einer sehr einfachen Form verwendet werden. Beispiel: Blogger beziehen sich gerne auf Quellen. Während des Schreibprozesses findet oft ein fliegender Wechsel zwischen Office-Anwendung und Browser statt. Das iPad beherrscht dies in dieser Form derzeit nicht.
Kein Drag & Drop-Dateinmanagement
Neben dem iPhone OS, hat das iPad auch das Filemanagement übernommen. Das bedeutet konkret, dass Dateien ausschließlich mit dem Computer/Mac ausgetauscht werden können, mit dem man das iPad anfänglich synchronisiert hat. Diese Bedingung ist für viele Haushalte mit mehreren Quellen, zum Beispiel mehrere Computer, Netzwerkfestplatten, Playstation 3 und weitere, ein absolutes Contra.
Solange Daten lediglich zwischen synchronisierten Primärgerät und iPad zirkulieren, gibt es sicherlich nichts zu bemängeln. Möchte man allerdings Fotos von einem Zweitgerät auf das iPad kopieren, muss zunächst alles in iTunes auf dem Primärgerät transportiert werden, erst dann können diese Inhalte mit dem iPad synchronisiert werden. Einfacher wäre da ein einfaches Drag & Drop über WLAN oder über eine USB-Verbindung.
Kein USB-Port und SD-Card-Slot
Das iPad synchronisiert sich via USB mit dem eigenen Adapter-Kabel. Das bedeutet allerdings, dass zahlreiche Zubehörteile, die man unter anderem bereits besitzt, nicht mit dem iPad verbinden kann. Es muss dementsprechend zwangsläufig ein separater USB-Adapter gekauft werden.
Dazu stellt Apple ein Camera-Connection-Kit bereit, das zwei Adapter, einen mit USB-Port und einen mit SD-Card-Slot, beinhaltet. Somit können Fotos entweder direkt über die Kamera oder über die SD-Karte importiert werden. Offen bleibt dahingehend, ob der USB-Port auch andere Peripherie-Geräte, zum Beispiel Mäuse und Tastaturen, unterstützt.
Der fehlende SD-Card-Slot lässt vermuten, dass Apple keine externe Speichererweiterung duldet. Entweder 16 GB, 32 GB oder 64 GB - umso mehr Speicher, desto mehr Anschaffungskosten. Darüber tröstet selbst der SD-Card-Adapter nicht hinweg.
Keine Flash-Unterstützung
Im Verlauf von Jobs-Keynote zeigte sich auf der Website der New York Times, dass Adobe Flash anscheinend nicht unterstützt wird. Ein Wort verlor Jobs dazu an keiner Stelle. Apple scheint offensichtlich darauf zu hoffen, dass HTML5, was unter anderem YouTube unterstützt, in naher Zukunft Flash auf dem Markt verdrängen wird. Es ist allerdings zu bezweifeln, dass dies innerhalb von zwei Monaten bis zum Launch passieren wird. Es bleibt vorerst also bei vielen lustigen blauen Würfeln mit Fragezeichen.
Kein HDMI-Ausgang
Das iPad soll insbesondere im Wohnzimmer zum Einsatz kommen. Mal davon abgesehen, dass um Videos auf den heimischen Fernseher zu bringen, wieder ein eigener Adapter von Nöten ist. Das Problem dabei ist jedoch, dass ausschließlich ein VGA-Adapter bereit steht, der nur Bild aber keinen Ton überträgt.
Einzige Möglichkeit wäre da ein Mini-Display-Port-Adapter, der ist nach bisherigen Erkenntnissen allerdings nicht für das iPad vorgesehen. Somit bleibt alternativ nur noch die AV-Buchse, mit 480p. Von High-Definition 720p oder 1080p ist das iPad so Meilenweit entfernt.
4:3 Display - kein Widescreen und kein 1080p
Wenn wir schon beim Thema Ausgangssignal sind. Apple verspricht ein außergewöhnliches Filmerlebnis auf dem Apple iPad. Dafür können Filme und Fernsehsendungen aus dem Movie Store gekauft und ausgeliehen werden. Allerdings ist nur ein 4:3 Display verbaut, dementsprechend also kein Widescreen, außerdem unterstützt das iPad nur 720p.
Keine Kamera
Das Apple iPad besitzt, wie der iPod touch, keine eingebaute Kamera. Das bedeutet, dass kein Video-Chat und keine Skype-Video-Konferenzen möglich sind, außerdem keine Fotos/Schnappschüsse unterwegs gemacht werden können. Für ein Gerät, dass sehr auf den Medienkonsum fokussiert ist, ein absolutes „No go“. Allerdings sind unter anderem Hinweise im iPhone SDK zu finden, die zeigen, dass Apple eine "Ansteckkamera" anbieten möchte.
Fazit
Die Erwartungen in das Apple iPad waren im Vorfeld sehr hoch gesteckt. Es war ohnehin schwer diese erstens zu erfüllen oder zweitens zu übertreffen. Eine fehlende Kamera-Unterstützung, kein HDMI-Ausgang und keine sinnvollen Anschluss- und Synchronisierungsmöglichkeiten sind schwerwiegende Mängel des iPads. Für ein Produkt, dass eigentlich auf Medienkonsum ausgelegt ist, kann es verhältnismässig wenig. Immer wieder gewinnt das Profitbild Apples an Bedeutung. Hauptsache Moneten durch Verkauf von Musik, Videos, Apps oder Bücher.
Nichtdestotrotz muss jeder für sich selbst entscheiden, ob das Apple iPad im Einzelfall einen konkreten Mehrwert bringt. Es sollte jedoch genau überlegt werden, ob bis zu 829 Euro tatsächlich lohnenswert sind.
Vor fast genau einem Jahr spekulierte die Gerüchteküche noch, ob Apple einen Tablet Mac oder ein Apple Netbook in der Mache habe. Allerdings hatte sich Steve Jobs bereits Ende 2008 gegen ein Netbook ausgesprochen. „Wir wissen nicht, wie man einen 500-Dollar-Computer bauen sollte, der nicht Schrott ist“
Diese Position machte Steve Jobs vergangenen Mittwoch nochmals deutlich. „Netbooks sind nicht besser bei irgendetwas“. Wenige Minuten später wurde sodann das Apple iPad enthüllt. Apple war dementsprechend ausschließlich gegen ein leistungsschwaches Netbook, aber der Meinung, dass ein Produkt zwischen vollfunktionalem Laptop und Mobiltelefon (Smartphone) fehlt. Genau diesen Zwischenraum möchte man mit dem iPad schließen, das absolut jedem bisher enthüllten Netbook überlegen sein soll.
Google ist unterdessen ebenso dazu übergeschwungen, ein entsprechendes Produkt zwischen Laptop und Mobiltelefon zu positionieren. Im Gegensatz zu Apple, ist man von einem Netbook überzeugt. Insbesondere das ist der Grund für das hauseigene Google Chrome OS, das man im vergangenen Jahr enthüllte.
Somit befinden sich Apple und Google auf Kollisionskurs, im Wettstreit das eigene Produkt im selben Marktsegment zu positionieren.
Es muss sich nun zeigen, ob die Leute lieber ein iPad anstatt eines Netbooks kaufen. Das dürfte natürlich je nach Klientel verschieden sein. Wer ohnehin technikinteressiert ist, dürfte sicherlich eher auch ein Netbook kaufen. Andere kaufen entweder iPad oder Netbook. Allerdings ist Steve Jobs Strategie grundlegend darauf ausgelegt, dass ausschließlich das Apple iPad gekauft wird. Es sei nämlich nicht verständlich, wie man einen billigen, leistungsschwachen PC einem Apple iPad vorziehen kann.
Im Gegensatz zu Apple, die das iPad bereits ab März ausliefern wollen, soll das Google-Netbook frühestens im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Das Google Chrome-OS soll dafür nur minimale Anforderungen an die Hardware stellen, ausgenommen einer physikalischen Tastatur. Selbst Google ist dabei bewusst, dass es äußerst schwer wird, dem reizvollen, chicken Tablet Mac Parole zu bieten. Deswegen setzt man auf die Tugenden des Computers und möchte so das Netbook für viele Menschen interessant machen.
Der wesentlich interessantere Teil ist dagegen, welche Applikationen in Zukunft für die beiden Konkurrenten entwickelt werden. Diese Entwicklung ist stark vom Erfolg abhängig, umso mehr mögliche Kunden, desto interessanter das Segment. Paradebeispiel ist dafür ohne Wenn und Aber der App Store.
Google möchte seine Kunden dazu bewegen, alles in Applikationen im Google Chrome OS zu tun. Auch Apple möchte dies mit dem App Store erreichen, unter anderem auch als mobiles Office-Gerät in Form einer mobilen iWork-Applikation. Alles läuft dementsprechend darauf hinaus, Dauerbrenner wie Microsoft Office nachhaltig von Marktanteilen zu befreien.
Das vergangene Jahr zeigte im Netbook-Markt eine sehr lukrative Schiene, von der die weltweit bekannten Gesichter, Apple und Google, in Zukunft ebenso profitieren möchten. Es wird nun sehr spannend, wer als großer Gewinner hervorgeht. Denn beide zielen auf den selben Markt ab, setzten dabei allerdings auf grundlegend verschiedene Angebote. Einzige Gemeinsamkeit ist der Feldzug gegen den gemeinsamen Feind "Microsoft". TechCrunch nennt sie deshalb Freundfeinde, englisch „frenemies“.
Apple präsentierte sich gewohnt souverän am vergangenen Mittwoch. Nach monatelangem Stillschweigen enthüllte Steve Jobs das Apple iPad, den Tablet Mac. Nach einem ersten euphorischen Kick, kehrt nun die Ernüchterung ein. Weltbewegend Neues oder Innovationen brachte das Apple iPad ganz und gar nicht.
Mit dem iPad lässt sich wunderbar durch Webseiten mobil surfen oder dank dem eingebauten E-Book-Reader iBooks Bücher entweder unterwegs oder zu Hause auf der Couch lesen. Für die Arbeitstiere setzte man zudem iWork für das iPad um, ob sich damit mobil aber tatsächlich produktiv arbeiten lässt, sei Mal dahingestellt. Aber auch die Wiedergabe von Filmen oder das Betrachten von Fotos ist möglich. Außer einer gewohnt optisch schönen iBooks-App, ist das iPad viel eher jedoch ein aufgeblassener iPod touch mit optionaler, deutlich teureren UMTS-Anbindung. Das Tablet Mac soll sich überwiegend als mobiles Produkt etablieren, dafür gibt Apple die Akku-Laufzeit mit bis zu 10 Stunden an. Ob in der Praxis tatsächlich annähernd mit einem derartigen Durchhaltevermögen gerechnet werden kann, ist eher unwahrscheinlich, da sind 5 Stunden wohl eher die richtige Zeitangabe.
Somit ist man ständig auf eine Steckdose in der Nähe angewiesen, ansonsten kann schnell der Saft unterwegs einfach ausgehen, was fatal für ein mobiles Produkt wie das iPad ist. Angenommen man befindet sich auf einer stundenlangen Anreise zum Urlaubs- oder Arbeitszielort, da hält das iPad sicherlich nicht annähernd stand. Damit ist die Mobilität insofern eingeschränkt und bringt uns wieder zum Thema, besser günstiges Netbook mit auswechselbaren Akkus oder doch lieber Luxus-Tablet-Mac, überwiegend als Lifestyle-Accessorie?
Bisher steht der Clou des iPad leider noch aus. Die Funktionen sehen auf Blattpapier zwar gut aus, sind in der Praxis jedoch nicht ausreichend. Beispielsweise fehlt nach wie vor Multitasking und eine Flash-Unterstützung, die sollen nach bisherigen Vermutungen im iPhone OS 4.0 enthalten sein. Aber auch das mobile Kommunizieren via Voice-Over-IP wird wohl auch auf dem iPad nicht möglich sein, obendrein fehlt eine dazu passende Webcam. Damit kann es das iPhone nicht ersetzen und bringt so tendenziell keinen offensichtlichen Mehrwert. Der Medienkonsum steht im Gegensatz zur Produktivität im Vordergrund. Die Anschaffungskosten schrecken letztlich dann eine Vielzahl der Kunden ab.
Der Tablet Mac müsste im Idealfall das können, was ein MacBook unterwegs ermöglicht. Das sorgt dann jedoch für Produktinterne Konkurrenz, was sicherlich nicht im Interesse Apples ist. Da ist beispielsweise die mögliche Killer-App „iLife“ eine App, die genau dafür sorgen würde. Aber genau das gewisse Etwas fehlt unserer Auffassunge einfach noch, was einen Kauf des iPad rechtfertigen würde.
Summa summarum bleibt nur das Bild eines aufgeblassenen iPod touch, der nur unwesentlich mehr kann als sein kleiner Bruder, wofür der Endanwender jedoch deutlich tiefer in die Tasche greifen muss. Die Alltagstauglichkeit, insbesondere unterwegs, bleibt so nach wie vor offen. Tatsache ist lediglich, dass Apple ein weiteres Mal ein absolut chickes Lifestyle-Produkt geschaffen hat. Wo Apple drauf steht, ist mittlerweile fast schon Erfolg garantiert. Lasst uns den Launch abwarten. Bis dahin würde uns eure Meinung zum Apple iPad interessieren. Seht ihr einen konkreten Mehrwert? Kommt ein Kauf eines Tablet Mac für euch in Frage?