us-verlage-keynoteGestern enthüllte Steve Jobs im Rahmen der „Come see our latest creation“-Keynote das Apple iPad, das unter anderem eine E-Book-Reader-Funktionalität, genannt iBooks, mitbringt. Bücher können im hauseigenen Book Store erworben werden.

Aus diesem Grund schloss man strategische Partnerschaften mit einigen US-Verlagen, die man im Verlauf der Keynote auch auf einer Folie offenbarte. Wer in der letzten Woche aufmerksam die Gerüchte verfolgte, weiß, dass eigentlich auch McGraw-Hill zu den Verlagen in der Keynote gehören sollte. VentureBeat berichtet nun, dass Apple noch am Morgen, den Verlag aus dem Keynote-Programm geworfen hat. Harold McGraw III hatte in einem CNBC-Interview lautstark verkündet, dass man mit Apple bereits einige Zeit zusammenarbeite, das iPad am folgenden Tag enthüllt werden wird und man natürlich selbst seine Bücherpalette im E-Book-Format anbieten wird.

Apples Firmenphilosophie, insbesondere Marketingstrategie, ist dagegen ganz und gar nicht offenbarungsfreudig. Im Gegenteil, man setzt viel auf Verschwiegenheit und das Wahren von Firmengeheimnissen. Da schreckt man selbst vor starken Kontrollen im Firmengebäude nicht zurück. Dementsprechend dürfte die Geschäftsführung nach McGraws Fernsehauftritt gekocht haben, was die darauf folgende Handlung vermutlich erklärt. Ob man den US-Verlag lediglich aus der Keynote warf, oder man die Produkte vollkommen aus dem Book Store verbannen wird, bleibt bislang noch offen.

Quelle: VentureBeat
Bildquelle: Engadget