Apple hat einen neuen Weg eingeschlagen, um die Verkaufszahlen des iPhone zu pushen. Nutznießer sollen dabei die Mitarbeiter der Apple Stores sein, denen bei guten Verkaufszahlen bezahlter Urlaub in Form einer Reise nach Cupertino winkt.

Das iPhone wird zum ersten Mal überhaupt in diesem Quartal weniger verkauft worden sein, als zum Vorjahrszeitpunkt. Hiervon gehen sowohl Analysten, als auch Tim Cook selbst aus. Um vielleicht doch noch die Kurve zu kriegen, oder das Minus an verkauften iPhones im vergleich zum Vorjahr nicht allzu groß werden zu lassen, hat man sich bei Apple einen Trick einfallen lassen, der schon seit längerem in nahezu jeder Branche genutzt wird. Apple versucht seine Mitarbeiter in den Apple Stores dazu zu bewegen, noch mehr iPhones zu verkaufen, um sich bezahlten Urlaub in Form einer Reise nach Cupertino als Hauptpreis zu sichern.

Daneben wird es auch andere Preise für besonders erfolgreiche Mitarbeiter bzw. Stores geben. Die Rangfolge bemisst sich jedoch nicht nur nach Verkauften iPhones, sondern auch nach der Kundenzufriedenheit, dem Verkauf von Zubehör und schließlich danach, wie oft das Upgrade Programm von den Kunden gebucht wurde.

Apple selbst möchte laut eigenen Aussagen mit der ergriffenen Maßnahme das iPhone “feiern”. Diese Aussage kauft man dem Unternehmen natürlich nicht ab, wenn man auf die Hintergründe schaut, die bereits dargelegt wurden. Auch die Angestellten der Stores wissen natürlich woher der Wind weht, ihnen kann es jedoch egal sein. Besonders strebsame Verkäufer werden ihr Bestes geben, um noch ein paar mehr iPhones als sonst an den Mann zu bringen.

Maßnahmen, um die Motivation der Mitarbeiter zu erhöhen, sind kein Novum. Ob in der Mobilfunkbranche oder bei Versicherungen, in verschwendeten Bereichen erhalten die Mitarbeiter Boni für besondere Leistungen. Es bleibt zu hoffen, dass durch die Motivationsspritze keine Übermotivation bei den Mitarbeitern einsetzt, die letztlich dazu führen, dass den Kunden iPhones “aufgeschwätzt” werden, nur um einen Verkauf mehr zu generieren.