Am 24. Juli wird Apple seine Verkaufszahlen für das zweite Quartal bekanntgeben. Nach aktuellen Hochrechnungen hat Apple in diesem Zeitraum 20 Millionen iPads verkauft, während wenig überraschend sinkende Absatzzahlen für das iPhone erwartet werden.

Die Vorzeichen stehen gut, wonach Apple bezüglich seiner anstehenden Offenlegung der Verkaufszahlen mal wieder einen Rekord verbuchen kann. Doch dieses Mal soll das iPad für Furore sorgen. Laut jüngsten Einschätzungen des Analysten Charlie Wolf von „Needham & Company“ hat Apple in den Monaten April bis Juni 20 Millionen iPads an den Mann und die Frau gebracht. Damit hat der Marktbeobachter seine erste Einschätzung von 13,5 Millionen Einheiten, die aus dem April stammt, torpediert. Offenbar eine zu voreilige Prognose, wie Wolf auch selber eingestand.

Andrang auf iPad ungebrochen

Sollte sich die Prognose bewahrheiten, wäre das für Apple mal wieder ein neuer Rekord und man hätte die iPad-Verkaufszahlen des Vorjahres mehr als verdoppelt. Auch das bekanntermaßen gut laufende Weihnachtsquartal, in dem Apple zuletzt 15 Millionen Geräte verkaufte, könnte da nicht mithalten.

Laut Analysten wird das iPad ohnehin früher oder später höhere Verkaufszahlen als das iPhone erzielen. Apples flacher Streichelcomputer erfreut sich einem intensiven und starken Wachstum, vor allem im Unternehmensmarkt, und wird auch durch den jüngst erfolgten Verkaufsstart in China einen weiteren Schub bekommen.

Q2: Starker Rückgang beim iPhone-Absatz prognostiziert

Beim iPhone wird für das zweite Quartal dagegen mit einem Rückgang der Verkaufszahlen gerechnet. Zwar verkauft sich das iPhone 4S weiterhin sehr gut, doch die Analysten rechnen mit insgesamt 28 Millionen verkaufter iPhones im zweiten Quartal. Im vorherigen Quartal waren es dagegen noch 35 Millionen. Diese Entwicklung ist aber nicht sonderlich überraschend, da viele Kunden auf den Nachfolger des iPhone 4S warten und entsprechend ihren geplanten Kauf verschieben. Der Release des iPhones der sechste Generation wird im September oder Oktober erwartet.

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