Foxconn, Apples engster Partner wenn es um die Herstellung zahlreicher Produkte aus dem Portfolio des IT-Konzerns geht, expandiert weiter in Asien. Nachdem man erstmals auch in Brasilien ein Werk errichtete, folgt mit Indonesien eine neue Fabrik in Südostasien, in der künftig Elektronikprodukte hergestellt werden. Gerüchten zufolge hat der neue Foxconn-Standort gut eine Milliarde US-Dollar gekostet. Weitere Fabriken in Indonesien sollen aller Voraussicht nach folgen.

Möglicherweise plant das taiwanische Unternehmen Foxconn auch eine Art „Silicon Valley“ in Südostasien. Pläne hierzu sollen laut den Aussagen des indonesischen Wirtschaftsministers bereits existieren. Foxconn soll derzeit nämlich auf der Suche nach neuen Geländen in Indonesien sein, wo potenzielle weitere Fabriken errichtet werden können, wie es heißt.

Im neu errichteten Foxconn-Werk in Indonesien sollen etwa eine Million weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Somit kommt dem armen Land eine positive Entwicklung zugute, die der Bevölkerung nutzen wird, wenn Foxconn die Arbeit der Menschen angemessen entlohnen sollte. Das Unternehmen steht dennoch weiterhin in der globalen Kritik, denn die Schlagzeilen zu den negativen Arbeitsverhältnissen und den zahllosen Überstunden sind noch immer in aller Munde. Die Situation soll sich laut den aktuellsten Untersuchungen nicht merklich für die Angestellten verbessert haben, obwohl Foxconn behauptete, dass Optimierungsmaßnahmen unternommen werden. (via)