Apple-Mitbegründer Steve Wozniak ist für seine offenen Meinungsäußerungen bekannt. In einer Rede bestätigte er diese Eigenschaft seiner Person wieder und kritisierte das Cloud-Computing stark. Er sieht in dem Trend große Probleme, die auf die Nutzer zukommen werden. Das Auslagern der Daten auf Server von Unternehmen sei seiner Meinung nach nicht der richtige Weg.

Das mittlerweile 61-jährige Computer-Genie Woziak, der Apple gemeinsam mit Steve Jobs und Ronald Wayne in den 70er Jahren den Computerkonzern Apple erschuf, besuchte die letzte Aufführung des Theaterstücks “Die Agonie und die Extase von Steve Jobs”, die sich um die negativen Arbeitsbedingungen in den asiatischen Werken des Auftragsherstellers Foxconn dreht. Im Vorfeld zu der Aufführung äußerte sich Steve Wozniak zur Datenwolke und prognostiziert eine negative Zukunft.

Demnach habe er große Bedenken, dass sämtliche Daten in die Cloud verlagert werden und nicht mehr auf dem heimischen Computer verfügbar sind. Er ist außerdem der Meinung, dass die kommenden fünf Jahre zeigen werden, was für schreckliche Probleme daraus resultieren. Wozniak meint ebenso, dass die vertraglichen Bedingungen der Cloud-Anbieter alles andere als kundenorientiert erstellt wurden. Man gibt alles weg. Damit meint der Apple-Mitbegründer nicht nur die Kontrolle, sondern auch die Daten.