Der Suchmaschinenkonzern Google umging bekanntlich die Datenschutzbestimmungen von Apples Browser Safari und hinterließ heimlich Cookies, was nun schwerwiegende Folgen nach sich zieht. Google überwies nämlich nun die stattliche Summe in Höhe von 22,5 Millionen US-Dollar an Apple, um einem Strafverfahren bei der US-Handelsbehörde FTC zu entgehen. Somit wurde der Fall zu den Akten gelegt.

Google beglich somit die bis dato höchste Strafe, die ein Unternehmen jemals zahlen musste, da es sich den Verordnungen der Handelsbehörde FTC widersetzte. Der Chef der Behörde, Jon Leibowitz, gab im Zuge der Anweisung der Strafzahlung bekannt, dass es unabhängig von der Größe eines Unternehmens sei, inwieweit die Anordnungen der FTC bzw. die Richtlinien zum Datenschutz befolgt werden müssen.

Google nutzte diese Praxis mehrere Monate

Die durch das Wall Street Journal aufgedeckte Praxis von Google, die das Hinterlassen von Cookies ohne Zustimmung durch den Nutzer in Apples Safari für iOS und OS X beschreibt, wiegt schwer für den Internetkonzern. Dabei ist nicht unbedingt die Geldsumme gemeint, sondern eher der daraus resultierende Imageschaden des Unternehmens, denn Datenschutz gilt nicht als Steckenpferd von Google. Der Suchmaschinenkonzern verfolgte somit das Surfverhalten der Mac- und iOS-Nutzer nach, was zum Aufschrei in der Branche führte, woraufhin Google diese Praxis fortan stoppte.

Damals betonte das Unternehmen, dass keine persönlichen Daten erfasst wurden. Es wird aber gemunkelt, dass Google Werbe-Cookies genutzt haben soll.