Für Samsung geht der Ärger nach dem verlorenen Patentstreit gegen Apple jetzt erst richtig los. Denn der Apfelkonzern hat für acht Smartphones des südkoreanischen Herstellers ein Verkaufsverbot in den USA beantragt, darunter auch verschiedene Modelle der beliebten Galaxy S-Reihe.

Auch wenn nach Auffassung der Jury nahezu alle der im Prozess involvierten 28 Samsung-Geräte Patente von Apple verletzten, beschränkt sich der iPhone-Hersteller auf ein Verkaufsverbot von „nur“ acht Samsung-Smartphones. Keine große Überraschung, da einige der 28 Produkte schon seit geraumer Zeit in den USA gar nicht mehr verkauft werden.

Rote Liste: Welchen Samsung-Smartphones ein Verkaufsverbot droht

Für folgende Smasung-Smartphones hat Apple fristgerecht ein Verkaufsverbot beantragt:

  • Galaxy S 4G
  • Galaxy S2 (AT&T)
  • Galaxy S2 (Skyrocket)
  • Galaxy S2 (T-Mobile)
  • Galaxy S2 Epic 4G
  • Galaxy S Showcase
  • Droid Charge
  • Galaxy Prevail

Samsung hat nun seinerseits zwei Wochen Zeit, um auf den Antrag von Apple zu reagieren. Am 20. September soll die eigentliche Anhörung für das beantragte Verkaufsverbot erfolgen. Das erfolgreichste und populärste Smasung-Smartphone auf dieser Liste übrigens nicht das Galaxy S2, sondern das Low-end-Prepaid-Smartphone Galaxy Prevail, welches sich in zwei Jahren 2,25 Millionen Mal verkaufte. Alle US-Varianten des Galaxy S2 kommen in der selben Zeitspanne nur auf überschaubare 4,1 Millionen Stück.

Wird Apple andere Hersteller verklagen?

Doch auch bei anderen Herstellern herrscht nun Angst, dass man wegen Patentverletzung von Apple verklagt wird. Allen voran das Patent für das iPhone-Frontdesign ist besonders heikel, da viele Smartphones in dieser Optik gehalten sind. Es darf somit mit weiteren Prozessen gerechnet werden.

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