Apple hat beim US-amerikanischen Patenamt ein Patent für den Sprachassistenten Siri eingereicht. Die Konkurrenz reagiert auf diesen Schritt entsprechend aufgeregt.

Nun ist es soweit: Kurz bevor Siri am 4. Oktober sein einjähriges Bestehen feiert, an diese feierte die Technologie auf dem iPhone 4S ihr Debüt, will sich Apple den Dienst patentieren lassen. Hierfür wurde bereits ein rund 50 Seiten langes Dokument eingereicht. Im Antrag wird auf über 48.000 Wörtern jedes noch so kleine Detail und Funktion beschrieben, wobei Apple kurioserweise nicht einmal die Bezeichnung „Siri“ nennt.

Derzeit ist Siri auf vier iDevices verfügbar: iPhone 4S, iPhone 5, iPad 3 und iPod touch der 5. Generation.

Siri-Patent: Ärger für Samsungs S Voice und Co. im Anmarsch

Sollte die Patentbehörde dem Antrag zustimmen, dürfte es für die Konkurrenz ungemütlich werden. Denn neben anderer Hersteller wie Samsung (S Voice) oder LG Electronics (Quick) hat auch der Software-Entwickler Google mit Google Now einen vergleichbaren Assistenten.

Kein Wunder, dass die Empörung über Apples Patentantrag nicht lange auf sich warten lässt. Aus dem Google-Lager wird die Einreichung als „Frechheit“ und dem Versuch des „Innovationsstopp“ bezeichnet. Die Aufregung kommt nicht von ungefähr. Denn wenn Apple das Siri-Patent zugesprochen bekommt, wird der Apfelkonzern mit großer Sicherheit gegen Google Now und Samsungs S-Voice vorgehen und versuchen, diese Dienste aus dem Verkehr zu ziehen.

Das wäre sowohl für Google als auch Samsung ein großer Rückschlag.

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