Aufgrund des Angebots von unlizenzierten Büchern im iBookstore ist Apple nun in China zu einer Zahlung in Höhe von umgerechnet 125.000 Euro verurteilt worden. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, sollen mit der Schadenersatzzahlung konkret mehrere Autoren und zwei Unternehmen entschädigt werden. Unter den besagten Autoren, die gegen den IT-Konzern aus Cupertino geklagt haben, finden sich mit Chengpeng und Xuecun zudem in China recht bekannte Vertreter der Branche wieder, die unlizenzierte Versionen ihrer Werke im iBookstore entdecken mussten.

Aus dem Bericht ist weiterhin zu entnehmen, dass die Autoren und Unternehmen durch die sehr hohe Download-Anzahl im iBookstore ein immens hoher Schaden zugeführt wurde, wodurch der Schadenersatz gerechtfertigt wird. Das Gericht stellte fest, dass Apple aufgrund des Angebots gegen das geltende Urheberrecht verstoßen habe. Der Fall ist mit der Zahlung der angesprochenen Summe jedoch noch nicht beigelegt. Mindestens ein Autor der klagenden Gruppe kündigte bereits an, dass er in Berufung gehen würde, da er nicht mit der Strafsumme einverstanden ist, die er erhalten wird.

Fall wird in die nächste Runde gehen

Die Kläger haben zuvor einen Antrag auf eine Zahlung einer Summe in Höhe von umgerechnet 1,2 Millionen Euro gefordert. Mit den festgelegten 125.000 Euro kommt Apple deutlich glimpflicher davon, als von den Klägern erhofft worden war. (via)