Apples Ladengeschäfte sind stylish, modern und fallen jedem Fußgänger sofort ins Auge. Dabei verfolgt Apple bei seinen Apple Stores natürlich ein einheitliches Konzept, das man weltweit in den knapp 400 Retail Stores erkennt. Nun hat sich der Apfelkonzern das Design, Layout und Konzept seiner Ladengeschäfte in den USA rechtlich schützen lassen. Das war auch zwingend notwendig, da sich die Konkurrenz von Microsoft oder Samsung bei ihren Retail Stores gerne und im großen Stile am großen Apfel orientierten.

Apple wollte bereits 2010 das Layout seiner Apple Stores schützen lassen, was aber erst jetzt vom US-Patentamt akzeptiert wurde. Das typische Gebrauchsmuster umfasst die typische Glasfront an der Vorderseite, die dezente und moderne Einrichtung, bei der die Tische parallel zur Wand in einer Linie stehen und die Regale an der Wand auf Tischhöhe angebracht sind, die Genius Bar oder auch die freitragende Glastreppe, bei der übrigens Steve Jobs als Erfinder genannt wird. Jobs hatte ohnehin bei der Entwicklung des Apple Store Konzepts großen Anteil und war darüber hinaus auch für das Design maßgeblich verantwortlich. Aber auch die rechteckigen Leuchten, die sich durch den gesamten Laden erstrecken sind im Patent inbegriffen.

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Samsung und Microsoft: Apple Stores als Vorbild

Mit seinen erfolgreich laufenden Apple Stores, die durchschnittlich von 23.000 Kunden pro Woche besucht werden, weckt Apple natürlich Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz, die entsprechend das Konzept und Design der Stores offensichtlich nachahmen. So kann man doch eine auffallende Ähnlichkeit zwischen den Ladengeschäften von Apple und denen von Microsoft oder Samsung erkennen. Das fängt bei der Einrichtung an und endet beim Outfit der Angestellten. In Zukunft müssen sich Samsung und Co. wohl oder übel ein eigenes charakteristisches Design-Konzept ausdenken müssen.