Wie schon in den Jahren zuvor hat auch in diesem Jahr „Fortune“ den Preis für das „World’s Most Admired Companies“ vergeben. Und wie in den letzten sechs Jahren zuvor konnte auch in diesem Jahr Apple wieder den Sieg erringen und den Titel verteidigen.

Auch wenn Apple für Investoren und an der Börse nicht (mehr) zur Nummer 1 zählen mag, hat der iKonzern gegenüber Geschäftsleuten nichts an seiner Strahlkraft eingebüßt. Wie in jedem Jahr führt das Wirtschaftsmagazin „Fortune“ unter Geschäftsleuten eine Umfrage durch, um das meist bewunderte Unternehmen der Welt zu küren. Dabei wird nicht nach dem erwarteten Umsatzwachstum beurteilt, sondern vielmehr sind Innovationen, soziale Verantwortung oder Qualität des Managements die entscheidenden Bewertungskriterien. Und so konnte auch in diesem Jahr Apple Titel Nummer 7 einfahren, wohlgemerkt hintereinander. Bewundert wird das Unternehmen zum einen für seine ikonischen, stylischen und benutzerfreundlichen Produkte, zum anderen aber auch einfach dafür, dass Apple laut Interbrand die weltweit wertvollste Marke mit einem Umsatz von 171 Milliarden US-Dollar ist.

Apple: Kritik für mangelnde Innovationsfähigkeit

In der Kategorie Innovationsfähigkeit musste Apple jedoch einige Kritikpunkte einstecken. Bemängelt wird, dass die Vorstellung des letzten großen Produktes schon vier Jahre zurückliegt. Daher wird es nach Meinung von Kunden und Investoren an der Zeit, dass Apple mit etwas neuem um die Ecke kommt. Doch auf diese Kritik reagierte Apple-Chef Tim Cook ganz gelassen und erinnerte via Twitter an die Worte von Apple Mitbegründer Steve Jobs: „Es kommt auf die Details an, es lohne sich zu warten, um diese überzeugend zu lösen.“

Den zweiten Platz in der List der meist bewunderten Unternehmen landete der Online-Händler Amazon, bei denen das schnelle Wachstum und die Kundenzufriedenheit überzeugen konnte. Platz drei ging an Google. Apples Erzrivale Samsung muss sich dagegen mit dem 21. Platz zufrieden geben.

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