Gute Nachricht für alle Autoren, die ihren eigene Werke über den iBook Store von Apple an den Mann oder die Frau bringen wollen. Apple wird es iBook-Verfassern in Zukunft leichter machen. Dagegen gibt es weniger erfreuliche Nachricht aus dem iTunes Store zu vermelden. Hier sind die Musikverkäufe zuletzt stark zurückgegangen. Schuld sind die Streaming-Dienste.

Im Sortiment des iBooks Stores sind nicht nur viele bekannte Romane und Bücher zu finden, sondern ist es auch möglich eigene Bücher ohne Verlag zu veröffentlichen ohne dabei eine Internationale Standardbuchnummer (ISBN) zu benötigen. Wie Apple am Wochenende bekanntgab, soll es diesbezüglich iBooks-Verfassern einfacher gemacht werden, ihre Werke zu veröffentlichen. Bis zu 250 Exemplare eines Buches lassen sich jetzt über Promo-Codes verschenken. Auch nach der Veröffentlichung eines Buches gibt es zukünftig die Möglichkeit, Screenshots im iBooks Store auszutauschen.

Nach Auskunft von Apple werden 95 Prozent der eingereichten Bücher innerhalb eines Arbeitstages geprüft und sofern sie nicht gegen die Bestimmungen des Dienstes verstoßen, auch umgehend freigeschaltet.

Rückgang von Musikverkäufen im iTunes Store

Noch ist iTunes Store unangetasteter Marktführer im Bereich kostenpflichtiger Musikdownloads, doch der Markt schrumpft zunehmend. Aktuellen Zahlen nach musste Apple innerhalb eines Jahres Rückgänge um satte 14 Prozent hinnehmen. Die Musikindustrie muss jedoch keine Umsatzrückgänge befürchten, weil Streaming-Dienste die Lücke schließen und immer beliebter werden.

Schickt Apple bald Beats Music an den Start?

Klassischen Downloadportale wie dem iTunes Store wird der Rang sowohl von kostenlosen und werbefinanzierten Angeboten als auch von den Abodiensten abgelaufen. Dieser Trend war auch einer der Hauptgründe, warum Apple rund drei Milliarden Dollar für die Übernahme von Beats auf den Tisch legte. Wie es in einigen Gerüchten heißt, könnte Beats Music schon Anfang des nächsten Jahres in iTunes integriert werden und würde dann vollständig unter der Regie von Apple laufen. Laut aktuellen Gerüchten soll sich Apple momentan in Gesprächen mit der Musikindustrie befinden, um günstigere Abopreise auszuhandeln. Im Gespräch sollen etwa fünf Dollar pro Monat sein, was die Hälfte der aktuellen Abogebühren von Beats Music entsprechen würde.

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