Im Rahmen des staatlichen Förderprogramms ConnectED wurden landesweit in den USA an 114 Schulen Macs, iPads und Apple TVs verteilt. Aufgelegt wurde das Programm von der Obama-Regierung und konzentriert sich auf förderungsbedürftige Schulen, die mit Internetzugängen und der nötigen Technik ausgestattet werden. Apple hat nun am Montag zu diesem Programm genauere Details veröffentlicht. Die Beteiligung am Förderprogramm ConnectED wurde bereits vor Monaten bekannt gegeben.

Der iPhone-Hersteller unterstützt das Programm mit einer Fördersumme in Höhe von 100 Millionen US-Dollar. Wie der Konzern betont, werden vor allem Schüler mit Migrationshintergrund von der Förderung profitieren. Rund 92 Prozent der durch das Programm geförderten Schüler gehören verschiedenen Minderheiten an.

Lehrer und Mitarbeiter der Schulverwaltungen werden neben iPads auch mit MacBook Airs ausgestattet, während den Schülern iPads zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird jedes der Klassenzimmer mit einem AppleTV ausgestattet.

Kooperation mit Netz- und Bildungsanbietern

Um die nötigen Internetzugänge an den Schulen bereitstellen zu können, kooperiert Apple mit Mobilfunkprovidern und Anbietern von WLAN-Technologie. Die Bildungssoftware wird unter anderem von Unternehmen wie Pearson, Scholastic, Houghton Mifflin Harcourt und Lexia bereitgestellt.
Schon in der Vergangenheit hat sich Apple für benachteiligte soziale Gruppen mit einem Stipendienprogramm engagiert. Dadurch sollen Talente gezielt an die Technologiewirtschaft herangeführt werden. Auf diese Weise möchte der IT-Gigant einen Beitrag zum sozialen Ausgleich liefern.

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