Im Zuge der geforderten Entschlüsselung bestimmter iPhones sind interessante Neuigkeiten über die Beteiligung Apple’s nach den Absturz des Malaysia-Airlines-Flug-370 ans Tageslicht gekommen, bei dem alle 239 Menschen ums Leben kamen. Der Flugschreiber konnte bis heute nicht gefunden werden. Der Absturz gilt als das größte Rätsel der Fluggeschichte.

Wie weit sind Smartphonehersteller und Mobilfunkunternehmen bei der Aufklärung von Verbrechen mit einbezogen? Einen kleinen Einblick davon hat uns aktuell der Chefjustitiar Bruce Sewell bei den aktuellen Anhörungen bezüglich des San Bernadino Terroranschlags gegeben. Dabei überrascht es schon fast nicht, dass Regierungen wohl immer häufiger auf die Hilfe von Unternehmen wie Apple angewiesen sind, um an bestimmte Informationen zu gelangen.

Laut Sewell wurde Apple bereits eine Stunde nachdem das Flugzeug von Malaysia Airlines verschwunden war kontaktiert, um bei der Suche nach Flug 370 assistieren zu können. Dabei ergab sich ein Zusammenspiel von Apple, verschiedenen Mobilfunkanbietern, mehreren Airlines und dem FBI, um die Smartphones der Passagiere zu orten.

Bemerkenswerter Anteil von Apple

Das FBI braucht Apple. Diese Aussage lässt sich an den Fällen San Bernadino und Flug 370 herleiten. Bemerkenswert ist besonders im Falle des Flugzeugabsturzes, dass Apple nach nur einer Stunde mit ins Boot genommen wurde, um das Flugzeug ausfindig zu machen. Leider ist dies trotz der Zusammenarbeit verschiedener Behörden und Unternehmen bis heute nicht gelungen.

Ein Unternehmen wie Apple muss sich jedoch auch um die Verantwortung bewusst sein, die es trägt. Ein verschwundenes Flugzeug ausfindig zu machen steht im Interesse jedes besonnen Menschen. Dagegen wird der Fall San Bernadino wohl noch für eine längere Zeit die Gemüter erhitzen. Es muss eine Abwägung zwischen der Privatsphäre des Einzelnen und dem öffentlichen Interesse der Aufklärung einer terroristischen Tat getroffen werden.

Falls Apple das iPhone 5 entsperren sollte, dürfte die Software nicht in die Hände der falschen – ob staatlich oder nicht staatlich – Einrichtungen gelangen. Die Privatsphäre und der Datenschutz sind in besonderem Maße schutzwürdig.