
Apple lässt bekanntlich den Großteil seiner Produkte in Asien fertigen. Die Volksrepublik China beherbergt einige Fabriken der Zulieferer-Unternehmen des IT-Konzerns aus Cupertino und gilt zugleich als wichtigster Produktionsstandort für die hochwertigen elektronischen Erzeugnisse von Apple.
Weshalb dies der Fall ist, liegt auf der Hand. Nur existieren neben den äußerst günstigen Arbeitskräften noch weitere Vorteile, die für China sprechen.
So erzählte ein ehemaliger Manager von Apple der renommierten New York Times, dass sein früherer Arbeitgeber vor allem wegen der Flexibilität der Produktion in China herstellen lässt. Die Zulieferer reagieren demnach innerhalb kürzester Zeit auf Änderungswünsche, was zum Beispiel in den USA nicht möglich wäre, wie es heißt. So ist es die Geschwindigkeit, mit der die Chinesen ans Werk gehen. Laut dem Ex-Apple-Manager könne keine US-amerikanische Fabrik in dem Punkt mithalten.
Als Beispiel wird die Phase kurz vor der Veröffentlichung des ersten iPhones angebracht. Steve Jobs soll einen Prototypen des Kult-Smartphones über einen längeren Zeitraum genutzt und diesen mit seinen Schlüsseln in seiner Tasche getragen haben. Dadurch zerkratzte der Touchscreen-Bildschirm des iPhones stark, sodass der Apple-Mitbegründer ein resistentes Display forderte, das im iPhone der ersten Generation zum Einsatz kommen sollte. Als Zeitfenster veranschlagte der launische Apple-CEO damals nur sechs Wochen, da die Vorstellung des Apple-Smartphones nahte. Im Zuge dessen flog ein Apple-Manager sofort nach China zum Zulieferer Foxconn und ließ das Display entwickeln. Innerhalb kürzester Zeit wurde dabei eine Tagesproduktion von 10.000 Apple-Smartphones erreicht, was in einem anderen Land nicht möglich gewesen wäre.
(via)


Comments are closed.