Apple muss sich aktuell mit massiver Kritik verschiedener Medien im Zusammenhang mit den schlechten Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter in den Zuliefererfirmen auseinandersetzen. So berichtete die New York Times bereits über das Unternehmen Foxconn, das bekanntlich Apple-Produkte im Auftrag herstellt. Um den Arbeitern in China zu helfen, gründete die Menschenrechtsorganisation SumOfUs nun eine Petition und fordert zugleich die Produktion des neuen iPhone unter humanen Bedingungen für die Menschen.

Wie man auf der Webseite der Organisation lesen kann, wird das Beispiel einer jungen Arbeiterin angeführt, die eine 12-Stunden-Schicht ableisten muss. Außerdem wird von den Explosionen und den Suiziden in den Foxconn-Fabriken berichtet. Taren Stinebrickner-Kauffman, eine Verantwortliche von SumOfUs, rechnete in einem Interview mit der Washington Post vor, dass Apple den Preis des iPhones um lediglich 65 US-Dollar anheben muss, um den chinesischen Arbeitern ein Gehalt auf US-Niveau zahlen zu können. Außerdem würde es SumOfUs begrüßen, wenn die Fabriken der Apple-Zulieferer offen für unabhängige Prüfungen wären. Eine Erhöhung des Schutzes in den Fabriken für die Arbeiter merkt Stinebrickner-Kauffman ebenso an. Sie meint, dass Apple auch in diesem Punkt mehr Wert auf die Arbeiter als auf die Gewinnspanne legen sollte.

Die Menschenrechtsorganisation konnte bereits über 50.000 Einträge in der Online-Petition erfassen. Hier werdet Ihr direkt zur Webseite von SumOfUs weitergeleitet, wenn Ihr euch auch eintragen wollt.

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