Laut einem Bericht des republikanischen Gouverneurs von Texas, Rick Perry, plant Apple den Bau einer neuen Niederlassung für rund 304 Millionen US-Dollar. Perry teilt zudem mit, dass durch die Investition des IT-Konzerns aus Cupertino in den nächsten zehn Jahren 3.600 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Aktuell beschäftigt Apple in Texas ca. 1.800 Menschen. Somit würde Apple diese Zahl verdoppeln.

An der Realisierung des Projektes beteiligt sich auch der US-amerikanische Bundesstaat selbst mit 21 Millionen US-Dollar, die aus einem Förderungsfond zur Unternehmensgründung stammen.
Apples neuer Standort in Texas wird dabei vermehrt für den Kundenservice erstellt. Aber auch der Vertrieb sowie die Buchhaltung werden in der Niederlassung platziert.

In den vergangenen Wochen geriet Apple stark in die Kritik, da zahlreiche Medien behaupteten, dass das Unternehmen ursprünglich in den USA angesiedelte Jobs günstig nach Asien auslagern würde. Apple wehrte sich jedoch strikt gegen diese Anschuldigungen und verwies mit einer Studie darauf, dass man in den Staaten 500.000 Arbeitsstellen – vom Ingenieur bis zum Paketboten – geschaffen habe.
Mit diesem Schritt untermauert Apple nun jedoch erneut, dass das Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in den USA ist.

Für Apple direkt sind in den USA rund 47.000 Mitarbeiter tätig. Ein großer Teil der Belegschaft sitzt im Stammsitz in Cupertino, dessen Campus derzeit ausgebaut wird, sodass auch dort neue Stellen entstehen werden.