musikindustrie_appstoreInzwischen ist nicht mehr nur die Filmindustrie im App Store present – auch die Musikindustrie möchte per iPhone-Apps Kunden anlocken. Plattenfirmen wie zum Beispiel die Universal Music Group setzen auf iPhone-Apps von der Stange. Rein optisch unterscheiden sich die Apps meist nicht.

pussycatdolls_iphoneDie Pussycat Dolls, Soulja Boy Tell ‘em, The All-American Rejects, Lady Gaga und Keri Hilson haben inzwischen ihre eigenen Apps, in denen man sich laut Universal exklusive Videos und Musikclips ansehen kann. Außerdem wird ein Chat angepriesen, der eher einer Shoutbox ähnelt. Sehr viel Kreativität hat Universal nicht in die Apps gesteckt. 

Die Apps sollen jedoch keine großartigen Funktionen haben – sie sollen werben. In den Apps sind unzählige Links verteilt, die in den iTunes Store verweisen. Die Benutzer sollen sich nicht lange in der langweilig gestalteten App aufhalten und werden in den iTunes Store geleitet, um dort ein paar Euros loszuwerden.

Eigentlich ein schlaues System von den Labels, doch die Frage ist, ob alle Fans auf solch einen simplen Trick hereinfallen.

Ganz anders geht beispielsweise die Band “Presidents of the United States of America” an die Sache heran. Sie entwickelten eine App, mit der ganze vier Alben gestreamt werden. Und das ganze für den sehr humanen Preis von 2,39 Euro. Ein Kozept, welches bei vielen Leuten auf Zuspruch stoßen könnte. Liebe Musikindustrie – es geht also auch anders!

(via arstechnica.com)