Nachdem bekannt wurde, dass ein russischer Hacker eine Sicherheitslücke im App Store entdeckte und somit kostenfrei In-App-Käufe ermöglichte, heißt es nun, dass auch der Mac App Store davon betroffen ist. Somit lassen sich auch hier normalerweise kostenpflichtige Inhalte für lau installieren.

Alexey Borodin, der die Schwachstelle im App Store feststellte, hat nun auch einen Hack für Mac Apps entwickelt. Ähnlich wie im iOS-App-Store sind Zertifikate und eine Änderung der DNS-Einstellungen notwendig, um den Mac App Store zu täuschen und kostenlose In-App-Käufe möglich zu machen. Im Vergleich zur Variante für den App Store für mobile iOS-Geräte ist hierzu aber noch die App namens Grim Receiper notwendig.

Apple nahm bereits Kontakt mit iOS-Entwicklern auf und zeigte Lösungen, wie die Verifizierung verbessert werden kann, sodass kostenfreie In-App-Käufe nicht mehr so leicht möglich sind. Im Mac App Store ist allerdings eine andere Situation gegeben. So ist dieser nicht so prägnant wie der App Store für iOS-Apps und auch nicht mit einer solchen Anzahl an Applikationen gefüllt. Dennoch ist die Tatsache, dass dieselbe Methode auch im Mac App Store möglich ist, sehr erschreckend. Apple äußerste sich noch nicht zu den neuen Fakten und den Hack, der sich auf den Mac App Store bezieht. Allerdings dürfte man in Cupertino bereits an optimalen Lösungen arbeiten, damit dementsprechende Hacks nicht mehr möglich sein werden.