apple-logoApple hat am vergangenen Dienstag ganz still und heimlich den Store geupdated und einige Produkte erneuert. Darunter sind der iMac, der Mac mini und der Mac Pro. Bereits gestern kamen unerwartet einige Gerüchte auf, dass Apple bereits heute neue Produkte herstellen  würde. Dies hat sich also bestätigt, und Apple hat auf eine Keynote verzichtet.

Mac Mini:

Das Foto, welches in den letzten Wochen kursierte, hat sich bewahrheitet. Am Design hat Apple nichts getan. Wie auf den Fotos zu sehen war, besitzt der neue Mac mini 5 USB-Ports. Des Weiteren hat Apple nun auf ein Mini DVI-Anschluss und auf ein Mini Display Port umgestellt.

Beide Versionen des Mac Mini haben jetzt einen 2,0 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor. Das kleinere Modell besitzt eine 120 GB und das größere eine 320 GB Festplatte und kann optional auch mit 2,26GHz bestellt werden. Zusätzlich wurde, wie schon so oft vermutet, neue Grafik von Nvidia verbaut. Beide Modelle besitzen jetzt einen NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor. Der Preis hat sich bei beiden Modellen um hundert Euro erhöht. So kostet die kleine Variante bereits 599 Euro und die größere 100 Euro mehr. Seltsam ist, dass Apple die Preise 1:1 mit den Dollar Preisen umgerechnet hat. Wirklich mehr, außer eine größere Festplatte bringt die zweite Version jedoch nicht mit sich. Insgesamt keine großen Überraschungen, sondern eher eine normale Produktpflege.

macminiupdate

iMac:

Ebenfalls aktualisiert hat Apple die iMac-Linie. Das 20“ Zoll Einstiegs-Modell gibt es jetzt schon mit 2,66 GHz CPU und 2 GB Arbeitsspeicher. Außerdem neu ist, dass es nur noch ein 20 Zoll Modell in der Produktlinie gibt. Darauf folgen drei 24 Zoll Modelle mit 2,66 GHz, 2,93GHz und 3,06 GHz Prozessoren.

Auch die iMacs wurden auf NVIDIA Grafik umgestellt. Der größte iMac besitzt eine NVIDIA GeForce GT 130 mit 512MB Speicher und die kleineren Modelle bekommt man mit der NVIDIA GeForce 9400M Grafikkarte. Auch bei den iMacs hat Apple, wider der Erwartungen, nichts am Design geändert. Der Preis hat sich ebenfalls nach oben hin verändert. So bekommt man den kleinsten iMac ab 1099 Euro und den größten ab 2099 Euro. Diese Preise sind jedoch bei der Grafikleistung, die man bekommt akzeptabel. Die bei vielen erwarteten QuadCore-Prozessoren blieben aus.

Mac Pro:

Auch die Mac Pros wurden aktualisiert:

Das kleine Modell verfügt über:

  • einen 2,66 GHz Quad-Core Intel Xeon Prozessor der 3500er Serie mit 8 MB L3 Cache;
  • 3 GB 1066 MHz DDR3 ECC SDRAM Arbeitsspeicher, erweiterbar auf bis zu 8 GB;
  • eine NVIDIA GeForce GT 120 Grafik mit 512 MB GDDR3 Arbeitsspeicher;
  • eine 640 GB Serial ATA 3 GB/s Festplatte (7200 rpm);
  • ein 18x Double-Layer SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW);

Erstmals verbaut Apple in den Mac Pros auch einen Mini DisplayPort, was den Anschluss an ein aktuelles Cinema-Display ermöglicht. Das kleine Modell ist ab 2299 Euro konfigurierbar.

Das zweite Modell verügt über:

  • zwei 2,26 GHz Quad-Core Intel Xeon Prozessoren der 5500er Serie mit 8 MB geteilten L3 Cache;
  • 6 GB 1066 MHz DDR3 ECC SDRAM Arbeitsspeicher, erweiterbar auf bis zu 32 GB;
  • eine NVIDIA GeForce GT 120 Grafik mit 512 MB GDDR3 Arbeitsspeicher;
  • eine 640 GB Serial ATA 3 GB/s Festplatte (7200 rpm);
  • ein 18x Double-Layer SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW);

Dieses Modell ist ab 2999 Euro inkl. MwSt. zu haben.