Die Konfigurationsdateien des Bootmanagers in Apples kürzlich zum Download freigegebenen Betriebssystem Mountain Lion sollen laut den Informationen der Kollegen von AppleInsider deutliche Hinweise enthalten, dass der IT-Konzern aus Cupertino neue Modelle der Desktop-Computer iMac und Mac Pro testet. Beide Computer sollen ähnlich wie die neuesten Apple-Laptops kein optisches Laufwerk besitzen.

Unter den Modellnummern MP60 und IM130 wird nun ein neuer iMac bzw. ein Mac Pro gehandelt. AppleInsider geht ebenso davon aus, dass die beiden Heimcomputer mit keinem optischen Laufwerk ausgestattet sein werden, da aus dem Code zum Boot-Camp herausgelesen wurde, dass sich Mountain Lion auch mithilfe eines USB-Speichers starten lässt. Sollte dies der Realität entsprechen, dann würde Apple bei den beiden besagten Desktop-Rechnern wie beim MacBook Air, MacBook Pro Retina und Mac Mini auf ein optisches DVD-Laufwerk verzichten.

Unterdessen erwarten Fans des iMac und Mac Pro sehnsüchtig auf neue Modelle. Der letzte iMac wurde beispielsweise vor zwei Jahren zum letzten Mal mit einem Update versehen. Apples Desktop-Reihe wurde beim letzten Event zu den neuen MacBooks außen vor gelassen. Fakt ist jedoch, dass Apple wesentlich mehr Laptops als Dekstop-Rechner verkauft und dementsprechend verlagert sich auch die Politik in Bezug auf Updates von Apple. (via)