Apple hat für das iPhone 6 und 6 Plus viel Lob, aber auch viel Kritik einstecken müssen. Mit großen Worten gelobt wurden die starke Performance, die schicke Software als auch die gewachsenen Displays. Was weniger gut aufgenommen wurde war zum einen die aus dem Gehäuse ragende Kamera als auch die quer verlaufenden Streifen auf der Rückseite. Was hat es mit diesen Querstreifen auf sich und wie gedenkt Apple künftige iPhones ohne diese zu gestalten?

In unregelmäßigen Abständen macht die US-Patentbehörde von Apple eingereichte Patente öffentlich. Das neueste Dokument belegt, wie Apple künftig Design und Technologie perfekt vereinen möchte. Denn aktuell sind dem Design Grenzen durch die Technik gesetzt, die sich beim iPhone 6 in Form von zwei quer laufenden Streifen zeigen. Dabei handelt es sich um die Antenne, die nur dann vernünftig funken kann, wenn kein Aluminium den Fluss stört. Deshalb sind die beiden oben und unten liegenden Streifen aus Plastik gefertigt. Das fühlt sich zum einen nicht toll an, zum anderen verunstalten sie den Look des iPhone 6.

Das Patent beschreibt also ein Material, dessen Eigenschaften solidem Metall entspricht und gleichzeitig wie Plastik durchlässig für Funksignale ist. Dadurch wäre Apple in der Lage, künftige iPhones ohne die Querstreifen zu gestalten und weder auf Glas noch auf Plastik als Material zurückzugreifen. Dieses Patent dürfte allerdings erst Anwendung beim 2016er iPhone 7 finden.

Neben dem iPhone könnten auch MacBook mit dem neuen Material ausgestattet werden. Man denke etwa an ein Trackpad aus dem beschriebenen Material, sodass WLAN-Signale darüber ins MacBook gelangen. Somit würden MacBooks noch schicker aussehen, da Aussparungen und Streifen obsolet würden. Wir sind gespannt, was Apple aus dieser neuen Technik macht!