Ein frisch veröffentlichtes Apple Patent scheint zu belegen was lange spekuliert (und befürchtet) wurde. Das künftige iPhone, vielleicht schon das iPhone 7, könnte ohne Kopfhöreranschluss kommen. Neu ist das Gerücht zwar nicht, doch bekommt es neues Feuer durch das Patent. Aber: Apple hat mitgedacht und das Konzept scheint sehr interessant.

Schon diesen Herbst könnte Apple uns “zwingen” unser gewohntes Verhalten zu ändern. Anstatt des im Laufe der Jahrzehnte liebgewonnenen Klinkenstecker wird das künftige iPhone ohne diesen auskommen. Lediglich über den Lightning Connector soll die Musik dann übertragen werden. Das bedeutet auch: die aktuellen Kopfhörer werden nicht mehr kompatibel sein. Tja, so läuft es eben mit der Technik, heute Top und schon morgen Schnee von gestern.

Apple Patent iPhone 7 Kopfhörer Lightning

Jedenfalls beschreibt das Patent, das bereits im Oktober 2014 bei der US-Patentbehörde eingegangen ist, wie der Kopfhörer funktioniert. So sollen die neuen EarPods per Kabel an den Lightning Anschluss oder per Bluetooth mit dem iPhone verbunden werden. Der Vorteil: Während man Musik hört, lädt sich der Kopfhörer auf. Allerdings wird dies Auswirkungen auf den iPhone Akku haben, der schneller an Saft verlieren wird.

Das Patent beschreibt auch das Feature, wonach beim Wechsel vom Lightning Anschluss auf die Bluetooth Verbindung die Musik ununterbrochen weiterläuft. Grund dafür ist die Hardware des Kopfhörers, bestehend aus eigenem Akku, Prozessor und Arbeitsspeicher. Hört man also Musik über den Lightning Anschluss, so pufft die Musik über den nicht genutzten Kanal (Bluetooth), sodass beim Wechsel keine Unterbrechung passiert.

Ein sehr interessantes Patent, das Apple da zugesprochen bekommen hat. Ob es aber schon in diesem Jahr mit dem iPhone 7 umgesetzt wird, bleibt weiterhin unklar. Immerhin wissen wir, wie Apple sich das Ganze vorstellt und tatsächlich sieht der künftige Musikgenuss irgendwie entspannter aus als unser derzeitiges Kabelgefummel.

Bild: appleinsider.com