Das iPhone 7 ist noch nicht mal hier, da beginnen schon erste Spekulationen rund ums iPhone 8 des Jahres 2018. Ob viele das diesjährige Upgrade derart langweilig finden, dass sie schon auf das übernächste iPhone schielen? Schwer zu sagen. Aber wenn das aktuelle Gerücht tatsächlich stimmt, dann dürfte Apple einige Asse im Ärmel fürs iPhone 8 aufgehoben haben.

Wie die koreanische Zeitung DigiTimes berichtet, ein Blatt dass schon so manches Apple Gerücht korrekt vorhergesagt hat, arbeiten derzeit viele Hersteller daran ihre künftigen Geräte mit einem Iris-Scanner auszustatten. Der Scanner ist in der Frontkamera untergebracht und erlaubt das Entsperren des Gerätes oder die Verifizierung von mobilen Zahlungen. Schließlich ist die Iris, oder auch Regenbogenhaut genannt, ähnlich einzigartig gemustert wie der Fingerabdruck. Als erster Hersteller wurde Samsung genannt, der im Galaxy Note 7 (Release etwa im August 2016) einen solchen Iris-Scanner einbauen will.

Aber auch Apple scheint dem Bericht von DigiTimes mit dem Gedanken zu spielen einen Scanner in der Frontkamera unterzubringen. Allerdings vermutet die Zeitung, dass dies erst 2018 der Fall sein wird, also nicht schon kommendes Jahr mit dem iPhone 7s oder wie der Name auch ausfallen wird. In diesem Bereich wird also Samsung als Pionier agieren, da schon kommenden Monat das Note 7 mit Iris-Scanner erscheint.

Da derzeit keine bahnbrechenden Technologien auf dem Markt erhältlich sind, sehen dies viele Experten als Grund für die eher marginalen Änderungen des diesjährigen iPhone 7. Lange wurde darüber spekuliert, ob Apple schon dieses Jahr auf OLED-Displays umsattelt, doch daraus scheint nichts zu werden. Die organischen Leuchtdioden können sattere Farben und höheren Kontrast darstellen, verbrauchen allerdings weniger Akku, was sie zur besten Wahl eines mobilen Bildschirms macht.

Fingerabdrucksensor_touchidsensor

Dass Apple später auf diese Technologie umsattelt, hat auch praktische Gründe: die derzeitigen Iris-Scanner können unter schlechten Lichtverhältnissen Probleme bekommen. Und auch eine leicht veränderte Iris, aufgrund von geweiteter Pupille etwa, kann die Scanner vor Probleme stellen. Gut möglich, dass Apple den Scanner erst dann einsetzt, wenn es sich als eine reife Technologie herausstellt. Zur Erinnerung: bei den Fingerabdruckscannern, bei Apple Touch ID genannt, hat der Konzern aus Cupertino den ersten Schritt gemacht und dadurch andere beeinflusst. Wir sind gespannt, was für neue Technologien aufkommen werden, die hoffentlich schon nächstes Jahr ins iPhone 7s einziehen.

Quelle: 9to5mac.com