Endlich hat Apple eine neue Generation seines populären iMacs vorgestellt – und die kann sich wirklich sehen lassen. Denn der iMac wird zum „Flachmann“ und ist so dünn, wie man es sich kaum hätte wünschen können. Eine weitere große Neuerung stellt die neue Speichermethode Fusion-Drive dar.
Über 500 Tage mussten wir auf ein Update des iMac warten, doch das Warten hat sich gelohnt. Allen voran Design-Ästheten werden beim iMac 2012 voll auf ihre Kosten kommen. Denn der All-in-One-Rechner ist dank einer sehr gewölbten Rückseite extrem dünn und misst an seiner dünnsten Stelle nur noch 5 Millimeter in der Tiefe! Das neue Display (kein Retina), auf dem LCD laminiert ist und so das dünne Design unterstützt, befindet sich zudem eine Anti-Reflexionsschicht.
Kein DVD-Laufwerk
Das optische Laufwerk fiel – wie im Vorfeld bereits vermutet – der dünnen Bauweise zum Opfer. Somit dürfte der App Store für jeden iMac-User noch wichtiger werden, da Apple seine Kunden zur Nutzung des Dienstes quasi „zwingt“ – es sei denn, man verwendet bei Bedarf ein externes Laufwerk. Ob das fehlende DVD-Laufwerk Kunden vom Kauf abschrecken wird, muss abgewartet werden – wir glauben aber nicht.
Technische Details zum neuen iMac
Doch obwohl der iMac 2012, der frontal genau wie die ältere Generation aussieht, so dünn ist, beherbergt das Aluminium-Gehäuse sehr gute Komponenten, die eine immens gute Leistung garantieren. Kunden können zwischen bei den Prozessoren zwischen den Quad-Core-Chips Intel Core i5 oder i7 wählen und die Nvidia-Grafikkarte verspricht 60 Prozent mehr Leistung bei der Darstellung von Spielen. Standardmäßig befinden sich 8 GB RAM Arbeitsspeicher sowie 1 TB Festplatte (Fusion-Drive) an Bord. Selbstverständlich lässt sich die Konfigurationen nach eigenen Wünschen nach oben schrauben, beispielsweise mit 32 GB RAM Arbeitsspeicher oder einer 3 TB Festplatte sowie 768 GB Flash-Speicher.
Was ist Fusion-Drive?
Das gegen Aufpreis erhältliche Fusion-Drive ermöglicht es, dass man die HDD-Festplatte und Flash-Speicher kombinieren kann. Während die komplette Software auf dem „Flash-Part“ der Festplatte installiert ist, befinden sich alle anderen Dateien und Dokumente auf der langsameren Magnetplatte. Sollte eine Datei öfter vom Nutzer verwendet werden, wird diese automatisch auf die SSD-Partition verschoben. Auf diese Weise starten die Programme deutlich schneller und auch der Speed des gesamten Systems wird wesentlich gesteigert.
iMac 2012: Preis und Verfügbarkeit
Das Einstiegsmodell mit 21,5 Zoll Display kostet 1.349 Euro, während sich der Preis für die günstigste Variante des 27 Zoll-Modells auf 1.879 Euro beläuft. Der kleine iMac ist ab November erhältlich, den größeren Bruder kann man dagegen erst im Dezember bestellen.
Im Apple Store findet ihr weitere Informationen zum neuen iMac. Hier geht’s lang.








