Die Verkaufszahlen der Mac-Rechner sind im Januar und Februar in den USA stark angestiegen. Wie der Piper Jeffrey Analyst Gene Munster in seiner Einschätzung erklärt, liegt die Zuwachsrate im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei guten 14 Prozent. Das ist vor allem der verbesserten Liefersituation beim iMac zu verdanken.

Apples Optimierung bei der Produktion seiner neuen iMacs führte zwangsläufig zu einer verbesserten Verfügbarkeit und somit haben auch insgesamt die Verkaufszahlen aller Mac-Rechner zulegen können, erklärt Munster die jüngste Entwicklung. Noch im Dezember war Apple aufgrund von Lieferengpässen nicht in der Lage, die hohe Nachfrage an den neuen iMac-Rechner zu decken.

31 Prozent Wachstumsrate bei Mac-Verkaufszahlen im Januar

Dank der verbesserten Liefersituation beim iMac konnte Apple allein im Januar im Vergleich zum Vorjahr in den USA einen stolzen Anstieg der Mac-Verkaufszahlen von 31 Prozent erzielen. Dieses Level konnte der IT-Gigant zwar im Februar nicht mehr aufrechterhalten, aber dennoch rechnet Munster mit einer Steigerung der Mac-Verkaufszahlen für den Zeitraum Januar und Februar von 14 Prozent.

Doch für den weltweiten Markt sieht die Prognose von Munster nicht so rosig aus. Im Gegenteil. Er rechnet damit, dass die Mac-Rechner im ersten Quartal schlechter verkauft wurden als im Vorjahr und der Absatz um 5 Prozent zurückgehen wird.

iPad Nachfrage weiter rückläuig

Beim iPod sieht es im Vergleich zum iMac aber noch deutlich schlechter aus. So sollen die iPod Verkäufe in den Monaten Januar und Februar um 16 Prozent nachgelassen haben, was aber zum einen erwartet werden durfte und zum anderen keinen Grund zur Unruhe im Hause Apples ist.

iPhone und iPad bleiben Apples Tafelsilber

Denn nach wie vor generiert Apple mit seinem iPhone und iPad den Mammutteil seines Umsatzes. Und beide Geräte verkaufen sich weiterhin sehr gut. Der hohe Stellenwert von iPhone und iPad wurde nicht zuletzt durch den letzten Quartalsbericht bestätigt. So gingen 50 Prozent des Gesamtumsatzes auf das Konto vom iPhone, während die iPad-Modelle immerhin noch einen Anteil von 20 Prozent erzielen. Die gesamt Mac-Linie (iMac, MacBooks, Mac Pro, Mac Minis) war dagegen nur für 10 Prozent des Umsatzes verantwortlich.

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