Viele Apple-User träumen von einem iMac mit Retina Display. Der Traum scheint ein gutes Stück näher gekommen zu sein, hat doch Intel auf der NAB Show in Las Vegas eine neue Generation der Thunderboltschnittstellen angekündigt, die 2014 auf den Markt kommen soll. Die verbesserte Thunderbolt Version soll dank einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 20 GB pro Sekunde eine 4K-Auflösung ermöglichen. Damit werden einem Retina iMac Tür und Tor geöffnet.

Bislang stattet Apple nur die Mac-Rechner der Baureihe MacBook Pro Retina mit dem hochauflösenden Retina Display aus. Doch es ist nur eine logische Konsequenz und auch nur eine Frage der Zeit, bis es die extrem scharfe Bildschirmtechnologie auch auf den iMac schafft. Mit der neuen, von Intel angekündigten Thunderbolt Technologie, wäre ein iMac mit Retina realisierbar, zumal eine 4K-Auflösung möglich wäre. In diesem Jahr wird Apple aber noch keinen All-in-One Desktop Computer auf den Markt bringen, der mit einem Retina Display ausgestattet ist. Ein Retina iMac würde die bisherige Displayauflösung quasi torpedieren, da es beim 27 Zoll iMac dann eine Auflösung von satten 5.120 x 1.880 Pixel geben würde.

Retina Displays soweit das Auge reicht

Aber nicht nur beim iMac darf mit einem Retina Display in Zukunft gerechnet werden. So sollen auch die kommenden Mac Pro und Mac Mini laut Gerüchteküche ebenfalls mit einem extrem hochauflösenden Bildschirm ausgestattet werden. Darüber hinaus sollen sich auch bei den neuen MacBook Air-Modellen, die in absehbarer Zeit erwartet werden, sowie beim iPad mini 2, das wohl im Herbst vorgestellt wird, Retina Displays an Bord sein.

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