Für seine iMac-Rechner hat Apple einen stolzen Preis ausgerufen, sodass der All-in-One-PC für viele vermeintlichen Interessenten einfach zu teuer ist und somit durchfällt. Auch die Tatsache, dass man den iMac nur begrenzt erweitern bzw. nachrüsten kann, sind für den einen oder anderen ein Hinderungsgrund. Zumindest was den Preis angeht, will Apple offenbar mit einem günstigeren Einsteigermodell kontern.

Der aktuellen iMac-Serie hat Apple die neue Haswell-Technologie spendiert, was für eine enorme Leistungssteigerung führt. Aber auch die Preise für die stylishen Rechner haben es in sich. So muss man derzeit für die günstigste Konfiguration beim 21,5 Zoll-Modell mindestens 1.299 Euro berappen, während das Einsteigermodell mit 27 Zoll stolze 1.799 Euro kostet.

Sinkender Absatz bei Mac-Rechner

Zwar sind die Preise für die iMacs im Vergleich zu den Vorgängermodellen gesunken, der erhoffte Absatz wurde aber nicht erreicht und im Apple-Lager ist man mit den Verkaufszahlen alles andere als zufrieden. Der iKonzern, der mit einer deutlich höheren Nachfrage rechnete, hat deutlich mehr Rechner produziert, um sich für den erwartet hohen Ansturm zu wappnen – dieser hat aber laut Experten auf sich warten lassen und ist ausgeblieben. Das bestätigt auch den allgemeinen Trend, dass Apple in der Mac-Sparte mit sinkenden Kaufinteresse und Absätzen zu kämpfen hat. Viele Kunden greifen eben doch lieber zum iPad statt MacBook oder gar iMac.

Neuer „Billig-iMac“ für unter 1.000 US-Dollar?

Glaubt man der Prognose des Analysten Ming-Chi Kuo will Apple aber nun zur Gegenoffensive blasen und einen deutlich reduzierten iMac auf den Markt bringen. Wie der bekannte Analyst berichtet, rechnet er für 2014 mit einem billigeren iMac Einsteigermodel, dass keine 1.000 US-Dollar kosten und den Absatz um 10 bis 20 Prozent ankurbeln soll. Der Verkaufsstart für den günstigen iMac 2014 soll im zweiten oder dritten Quartal nächsten Jahres erfolgen.

Wir sind gespannt, ob sich die Kuo-Prognose bewahrheiten wird.

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