Erst gestern stellte Apple seinen neuen iMac vor und schon heute wird ein Blick in das Innenleben geworfen. Beim Blick auf die Platine muss die Einschränkung festgestellt werden, die schon auf dem Datenblatt vermerkt ist. Die 8 GB RAM des iMac befinden sich nicht in einem Steckplatz, sondern sind fest installiert und können daher nicht ausgetauscht werden.

Herzstück des neuen Einsteigermodells in die iMac-Linie ist der 1,4 GHz getaktete Intel Core i5 Prozessor, den Apple vermutlich noch in ausreichenden Stückzahlen aus seiner MacBook Air-Produktion zur Verfügung hatte. Beim Blick auf das freigelegte Motherboard des Rechners sieht man mit dem fest verlöteten 8 GB Arbeitsspeicher ein weiteres Merkmal des Subnotebooks Erbes.

Die technischen Daten des iMacs Einsteigermodells werden von Apple mit „8 GB 1600 MHz LPDDR3 Arbeitsspeicher (On-Board)“ ausgewiesen. Hier zum Vergleich, wie es beim iMac heißt, der für 1.299 und 1.499 Euro erhältlich ist: „8 GB (2x 4 GB) 1600 MHz DDR3 Arbeitsspeicher – Optional 16 GB.“ Daraus wird erkennbar, dass die zwei Steckplätze der teureren iMacs von Werk aus also mit 4 GB-Bausteinen bestückt sind, aber aufgerüstet werden können. Dies ist beim Einsteigermodell nicht möglich.

Ist fehlende Nachrüstungsmöglichkeit ein Nachteil?

Sicherlich stellt man sich die Frage, ob der nicht aufzustockenden Arbeitsspeicher beim neuen Einstiegsmodell ein Nachteil ist. Doch für angepeilten Anwendungsbereich des All-in-One-PCs als Büro-, Schul- und Internet-Computer ist weder unter dem aktuellen und vorinstallierten OS X Mavericks noch dem für den Herbst angekündigten OS X Yosemite mehr Speicher nötig.

Anwender, die höheren Ansprüche haben, sollten jedoch zu anderen Angeboten aus Apples Produktpalette greifen.

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