Der Run auf das iPad ist ungebrochen und mittlerweile hat Apples Streichelcomputer in vielen Haushalten den klassischen Familien-PC ersetzt. Doch genau da liegt die Schwäche des iPads, da es keine Mehrbenutzeroberfläche unterstützt. Doch Apple hat bestätigt, sich der Problematik anzunehmen.
Besonders das iPad ist für den Gemeinschaftsbedarf (z.B. innerhalb der Familie) nur bedingt tauglich. Zum einen lässt es sich nur schlecht vor Fremdzugriffe schützen, zum anderen fehlt die Möglichkeit, mehrere Benutzerkonten anzulegen. Zwar können Inhalte auf dem iPad via Gerätepasswort geschützt werden, doch das ist gleich aus mehreren Gründen unpraktisch. Denn es ist einfach nur nervig, bei jedem Entsperren des Apple Tablets das Passwort einzugeben, zum anderen wird dadurch die Mehrfachverwendung nicht wirklich einfach.
Via eMail: Apple kündigt Multi-User-Funktion an
Angesichts dieser Problematik ist eine eMail-Korrespondenz zwischen einem Entwickler und Apple äußerst interessant. Denn der User hatte sich an das IT-Unternehmen eine Anfrage bezüglich eines Multi-User-Supports gestellt und bekam statt einer 0815-Standardantwort von Apple die Erklärung, dass derzeit an diesem Problem gearbeitet wird.
So heißt es in der Apple-Antwort: „After further investigation it has been determined that this is a known issue, which is currently being investigated by engineering.”
Multi-User-Funktion besonders fürs iPad interessant
Es ist durchaus unüblich, dass Apple auf Anfragen solche Antworten gibt. Doch Apple selbst dürfte auch an einer Mehrbenutzeroberfläche gelegen sein, um insbesondere das iPad künftig die Gruppennutzung attraktiv zu machen. Apple soll sich sogar entsprechende Patente gesichert haben.
Mehrbenutzeroberfläche: Mehrere Benutzerkonten = weniger Speicherplatz
Die Hoffnung bleibt, dass die Multi-User-Funktion beim künftigen iOS 6 enthalten ist, wobei auf der anderen Seite mehrere Benutzer-Accounts auch ihre negativen Seiten hätten. Denn so müsste der ohnehin schon knapp bemessene Speicherplatz geteilt werden, wodurch sich jeder Nutzer mit weniger Speicherplatz zufrieden geben müsste. Wie Apple dieses Problem zu lösen gedenkt, ist noch offen.
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