Das neue iPhone soll bereits im Oktober 2012 auf den Markt kommen und wie auch die Vorgängermodelle vom taiwanischen Auftragshersteller Foxconn produziert werden. Die Hoffnung auf einen neuen und gut bezahlten Arbeitsplatz lockt nun zahlreiche tausend Chinesen in die Werke von Foxconn. Im Zuge der demnächst stattfindenden Produktion des iPhone 5 erwarten sie, dass neue Jobs besetzt werden müssen. Eine chinesische Webseite berichtet nun von ellenlangen Schlangen auf dem Gelände von Foxconn.
Die Financial Times wertete das Bekanntwerden der bereits getätigten Bestellungen von Nano-Simkarten durch europäische Mobilfunkanbieter als bisher größtes Anzeichen auf ein baldiges Release des iPhones. In China, wo das Apple-Smartphone produziert wird, kommen solche Gerüchte auch an und sorgen nun dafür, dass tausende Menschen einen Job bei Foxconn ergattern wollen. Doch um an den Arbeitsplatz zu gelangen, müssen Bewerber zunächst erst einmal umgerechnet 24 US-Dollar Gebühr zahlen. Dann folgen Tests, um das Sehvermögen feststellen zu können, denn nur Bewerber mit einer uneingeschränkten Sehkraft haben eine Chance, qualitativ hochwertige Apple-Produkte bei Foxconn fertigen zu können.
Doch die Arbeit bei Foxconn wird nach wie vor weltweit kritisiert. Zahlreiche Überstunden, Selbstmordserien und Gerüchte rund um Kinderarbeit lassen nicht von dem IT-Konzern ab und sorgen für ein schlechtes Image in den Medien. Doch Foxconn gelobt Besserung, wenngleich diese noch nicht bei den Arbeitern angekommen wird.







