Bei den neuesten Schachzügen von Samsung im Patentstreit gegen Apple geht es abermals darum, das Design des Galaxy Tab 10.1 zu “rechtfertigen”. Der Chefdesigner von Samsung bestätigte nun, bereits vor der Ankündigung des ersten iPads, mit seinem Team an der Optik des Galaxy Tab gearbeitet zu haben. Dabei beruft sich Jin Soo auf firmeninterne E-Mails vom 06.01.2012, in denen ein Design-Entwurf des Galaxy Tab 10.1 enthalten ist. Kurz danach erschien das erste iPad.
Mit dieser E-Mail soll gezeigt werden, dass Samsung nicht das Design von Apple kopiert habe. Apple argumentierte dennoch weiter, dass Samsung das Aussehen und Feeling vom iPad abkupferte. Anzeichen dafür seien die typischen abgerundeten Ecken, der schwarze Rand und die Oberfläche aus einem Glasmaterial. Tatsache ist, dass bei diesen Argumenten die E-Mail von Samsung nicht greift, denn bereits am 9. Januar 2007 wurde das erste iPhone vorgestellt, das bekanntlich auch dem iPad Design ähnelt, wobei es nur kleiner ist. Samsung hatte das typische Design des IT-Konzerns aus Cupertino also schon drei Jahre vorliegen, bis der besagte Design-Entwurf verschickt wurde.
Des Weiteren zitierten Apples Anwälte aus zwei internen E-Mails von Samsung. In dieser Aufforderung von Google hieß es, dass Samsung das Design seiner Tablets ändern soll, da diese dem iPad zu sehr ähneln würden. Besonders die Vorderseite müsse geändert werden, schrieb Google. Samsung wies alle Vorwürfe zurück und gab an von nichts zu wissen. (via)







