Apple hat mit dem iPad mini den nächsten Verkaufsschlager in der Pipeline. Es könnte sogar eine der erfolgreichsten Produkt-Neueinführung in der Unternehmensgeschichte des IT-Giganten werden. Doch der zu erwartende Erfolg des iPad mini hat auch seine Schattenseiten. Zumindest aus Sicht des größeren Bruders, dem iPad.

Klein, aber oho: Angesichts der bestellten Bauteile für das iPad mini, prognostizieren Analysten dem kleinen Streichelcomputer überragende Verkaufszahlen. So sollen mehr als 12 Millionen Geräte in den ersten Monaten an den Mann und die Frau gebracht werden. Allein im ersten Monat belaufen sich die Spekulationen auf ca. 4 Millionen verkaufter iPad mini und dann steht ja schon bald das lukrative Weihnachtsgeschäft vor der Tür, was die Verlaufszahlen noch mal in die Höhe treiben wird.

iPad: interne Konkurrenz durch kleinen Bruder

Doch die bevorstehende Erfolgsstory hat laut Meinung der Analysten einen faden Beigeschmack. Denn das 7,85 Zoll große iPad mini könnte sich negativ auf den Verkauf des normalen iPads auswirken. Denn Apple wird sein neues Tablet weitaus günstiger anbieten, vermutlich für einen Preis von 299 US-Dollar, um somit in direkte Konkurrenz zum Nexus 7 von Google oder Amazons Kindle treten zu können. Und wer sich ein iPad mini gönnt, dürfte kaum den Drang verspüren, sich zudem noch ein iPad zu kaufen. Auch wenn Größe und Qualität des Displays kleiner bzw. geringer ausfallen und bei der technischen Ausstattung Abstriche gemacht werden müssen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Verkaufszahlen des iPad im vierten Quartal deutlich nachgeben werden.

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