Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters soll das japanische Traditionsunternehmen Sharp derzeit mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, die die Serienproduktion des Displays des kommenden iPhone-Modells betreffen. Wie eine anonyme Quelle meint, würde in der Massenherstellung der Displays viel Ausschuss existieren, sodass die Kosten in die Höhe schnellen.

Sharp bestätigte bereits Anfang August, dass die Lieferungen der Displays für das iPhone 5 anlaufen werden. Bei den Panels handelt es sich um sogenannte IGZO-Displays, die für die Halbleiter Indium, Gallium, Zink-Oxid stehen. Durch die spezielle Beschichtung der Displays steigt die Helligkeit. Des Weiteren kann das Display dünner gestaltet werden, da das Touchscreen-Element bereits im Panel integriert ist. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist der niedrigere Stromverbrauch beim IGZO-Verfahren. Angeblich soll es sich bei dem Display um ein 4-Zoll-Panel handeln. Damit würde Apple erstmals seit dem Bestehen des iPhones von der klassischen 3,5-Zoll-Größe Abstand nehmen.

Engpässe werden erwartet

Sharp produziert jedoch nicht sämtliche iPhone 5-Displays. Es soll noch zwei weitere Lieferanten geben. Dabei sind Japan Display und LG Display im Gespräch, die ebenso Kapazitäten der Panel-Produktion erhalten haben sollen. Unklar soll es zum aktuellen Zeitpunkt sein, inwiefern Sharp zum Marktstart des iPhone 5 genügend Einheiten der Displays liefern können wird. Möglicherweise ist Ende September zum Verkaufsstart des iPhones der sechsten Generation mit Engpässen zu rechnen. (via)