Bevor das iPhone 5 vorgestellt wurde, ging man davon aus, das Apple für sein neues Smartphone die gleichen Preise wie beim Vorgängermodell ausrufen würde. Doch klarer Fall von ‘denkste’, kostet das „freie“ iPhone 5 doch 50 Euro mehr. Welche Gründe gibt es für die Preiserhöhung?

Grund für die Annahme der Preisstabilität waren durchgesickerte Informationen aus den USA, nach denen die vertragsgebundene neuen iPhone-Modelle dort zu den gleich Konditionen angeboten werden sollen, wie das iPhone 4S. Entsprechend ging man davon aus, dass die Preislage für den europäischen Markt stabil bleibt und Apples neues Flaggschiff ohne SIM-Lock genauso viel kosten wird, wie sein Vorgänger.

50 Euro Preisanstieg bei neuen iPhones

Doch ein Blick auf die Preisangaben im deutschen Apple Store zeigt ein anderes Bild. Die gesamte Modelllinie des iPhone 5 ist um 50 Euro teurer geworden. So kostet das Einsteigermodell mit 16 GB 679 statt 629 Euro. Die Modelle mit größerer Speicherkapazität liegen dagegen bei 789 Euro (32 GB) und 899 Euro (64 GB).

Das iPhone 4S und iPhone 4 wird auch weiterhin im Sortiment angeboten, wobei das 4S nun den Platz des iPhone 4 übernimmt und für 579 Euro zu haben ist. Das iPhone 3GS wurde dagegen ausgemustert und durch das iPhone 4 ersetzt, das 399 Euro kostet.

Schwächelnder Euro und steigende Löhne lassen iPhone 5 teurer werden

Dabei stellt sich natürlich die Frage, warum Apple den Preis für das iPhone 5 erhöht? Hier dürfte es wohl mehrere Gründe geben – unabhängig von der verbesserten technischen Ausstattung des Geräts. So spielt sicherlich der seit Monaten schwächelnde Euro beim Preisanstieg eine große Rolle. Zudem wird vermutet, dass die gestiegenen Arbeitslöhne in China, so auch bei den Arbeitern der Foxconn-Werke, wo das neue iPhone 5 hergestellt wird, teilweise auf den Endkunden übertragen werden.

Werdet ihr euch trotz des Preisanstiegs ein iPhone 5 kaufen?