Mit dem iPad mini hat Apple nach dem jüngst vorgestellten iPhone 5 noch ein weiteres vielversprechendes Gerät in der Pipeline. Dieses soll im Oktober auf einer speziellen Keynote präsentiert werden und entsprechend dürfte die Produktion auf Hochtouren laufen. Hierbei scheint sich Apple etwas von seinem altbekannten Hersteller Foxconn abzuwenden und setzt verstärkt auf die Dienste von dessen Konkurrenten Pegatron.

Wie die chinesische Zeitung „Economic Daily News“ berichtet, soll der taiwanesische Hersteller insgesamt 50 bis 60 Prozent der iPad mini-Produktion übernehmen. Sollte dem so sein, kann das als eine klare Niederlage für Foxconn gewertet werden, die bislang alle iPads für Apple gefertigt haben und erst kürzlich 210 Millionen US-Dollar in die Apple-Produktion investierten.

iPad mini-Produktion: Warum wendet sich Apple von Foxconn ab?

Dennoch wird sich Foxconn nicht über leere Auftragsbücher beklagen müssen, soll man doch zusammen mit Pegatron monatlich rund 5 Millionen iPad minis herstellen. Offen ist dabei, warum Apple die Produktion umlagert. So ist es ungeklärt, ob das liebe Geld dabei eine Rolle spielt oder Apple die Konsequenzen aus der ständigen Negativberichterstattung über Foxconn zieht. Eine weiterer Grund könnte auch sein, dass Foxconn trotz der getätigten Investitionen einfach zu wenig Kapazitäten hat, um die hohe Nachfrage an Apple-Produkten zu stillen.

Denn Pegatron ist auch bei der iPhone 5-Produktion beteiligt und Apple will noch in diesem Jahr mindestens 53 Millionen Einheiten seines neuen Smartphones herstellen. So könnte Pegatron dazu beitragen, dass die gewohnten Lieferverzögerungen ausbleiben.

Das iPad mini soll einen 7,85 Zoll großen Display haben und vom Design an die letzte iPod touch-Generation angelehnt sein – nur größer und mit vergleichsweise schmaleren Rahmen.

(via)