Apples Partner im Bereich der Fertigung zahlreicher iOS-Geräte machte in der Vergangenheit vor allem mit negativen Meldungen auf sich aufmerksam. Nun folgt eine weitere, die einen Produktionsstopp der Massenfertigung von Apples iPhone 5 zur Folge hat. So streikten am Freitag zwischen 3.000 bis 4.000 Foxconn-Mitarbeiter aufgrund des vorherrschenden immens hohen Arbeitsdrucks, wie die Arbeiterschutzorganisation China Labor Watch meldet.

Da das taiwanische Unternehmen Foxconn zu hohe Anforderungen an die Mitarbeiter stellt, ohne sie entsprechend auszubilden, waren Tausende Angestellte dem Druck nicht mehr gewachsen und entschieden sich für einen Streik. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen und körperlicher Gewalt zwischen den Arbeitern und den Foxconn-Kräften der Qualitätskontrolle. Wiederholt sollen diese laut dem Bericht der China Labor Watch Schläge eingesteckt haben sollen, sodass einige Verletzte im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Foxconn meldete sich ebenso bereits zu dem Artikel der Arbeiterschutzorganisation zu Wort und widersprach diesem strikt. Demnach werden sämtliche Anschuldigungen zurückgewiesen. Arbeiterunruhen sind für Foxconn allerdings keine neuen Probleme, die in den Fabriken der Taiwaner vorherrschen. Rund 2.000 Arbeiter streikten bereits im September recht gewaltsam und sorgten für einen Aufstand, den die örtliche Polizei mit gut 5.000 Mann niederschlagen musste.

Die negativen Meldungen, die von Foxconn ausgehen, werfen natürlich auch ein schlechtes Bild auf den iPhone-Hersteller. Es bleibt abzuwarten, ob das Image des Auftragsherstellers jemals optimiert werden kann. Fraglich ist diese Situation. (via)